Jahresspruch 2020

"Gemeinsam statt Einsam"


You'll Never Walk Alone

Wenn du durch einen Sturm gehst
Halte deinen Kopf oben und fürchte dich nicht vor der Dunkelheit
Am Ende des Sturms ist ein goldener Himmel
Und das süße, silberhelle Lied einer Lerche

Gehe weiter durch den Wind
Gehe weiter durch den Regen
Auch wenn sich alle Deine Träume in Luft auflösen.
Geh weiter, geh weiter,
Mit Hoffnung in deinem Herzen
Und du wirst niemals alleine gehen
Du wirst niemals alleine gehen

Geh weiter, geh weiter,
Mit Hoffnung in deinem Herzen
Und du wirst niemals alleine gehen
Du wirst niemals alleine gehen

Alles WIRT gut!


 

Liebe Hauerfreunde!

Viele unserer Gäste fragen uns, warum wir den Betrieb des

Hauer " Wia z Hauses"

noch NICHT aufgenommen haben.

Einer der Gründe (die anderen schreibe ich euch irgendwann) ist, das auch in Loipersbach wieder vermehrt

"VERNADERER und VERLEUMDER "

ihr Unwesen treiben.

Lisi und Tom lassen sich sicher nicht von einen "dieser" oder "dieserinnenn" schwachen Persönlichkeiten (die nicht einmal vor Begräbnissen zurückschrecken) anzeigen und wie geschrieben, gibt es leider diese (Thooomas deis schreibst ma owa nid) A.....löcher auch in unserer Heimatgemeinde Loipersbach.

Und um dem Vorzubeugen lassen wir unser Wirtshaus "NOCH" zu, betreiben aber unser

"SPEISEN TO GO" - "Wia z Haus" weiterhin.

Wir die Hauerwirtsleit, möchten sich bei den vielen Loipersbachern und allen Freunden "Rund um Loipersbach" bedanken, dass sie uns auch in dieser schwierigen Wirtshauslage mit ihrem Einkauf unserer frisch gemachten Hauerspeisen unterstützen.

Lisi und Tom hoffen, das Ihr, unsere Hauergast-Freunde dies versteht, sagen Danke und senden euch ein inniges Zwicka-Busserl. 

Alles WIRT gut!

Corona bestimmt unser Leben und durch das neue

 

Öffnungszeitengesetz, bleibt das

 

Hauer-Wia "z" Haus auch nach dem 15. MAI bis auf weiteres

 

G E S C H L O S S E N

 

Ausnahme:

Täglich ja fast stündlich kommen NEUE Verordnungen für eure Hau-"Wia z Haus"-Leit.

Gemäß einer Weisung vom Bundesministerium für Gesundheit vom 03.04.2020 wurde die Ausgabe von Speisen neu geregelt.

KLARSTELLUNG „ABHOLEN VON SPEISEN“:

Das Abholen vorbestellter Speisen beim Gastwirt ist ab sofort erlaubt. Das regelt eine aktuelle Änderung der Covid-19 Maßnahmenverordnung der Bundesregierung, die ab sofort gültig ist. Zu beachten ist, dass die Speisen nicht vor Ort im Lokal konsumiert, sondern außerhalb des Gebäudes übergeben werden und der Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten wird.

Natürlich kommen die Wirtsleit dieser Weisung gerne nach, damit dieser Ungustl Namens Corona so schnell als möglich aus unserem Leben wieder verschwindet. Dies wird nur möglich sein, wenn wir uns alle an die Vorgaben unserer Regierung halten.

Das heißt für eure Wirtsleit Stand 03.04.2020 10 Uhr

>SPEISEN To Go-Bestellungen >

dürfen vorm Hauer "Wia z Haus" wieder ausgegeben werden. Natürlich bleibt auch unser pünktliches Lieferservice aufrecht.

Folgende frischgemachte Köstlichkeiten bieten euch Lisi und Tom als

>Abhol- und Lieferservice<

an.

Unter 02686/7202 könnt ihr nachfolgende Speisen telefonisch bestellen.


 

Leserbrief Kronen Zeitung vom 13. Mai 2020
 

Ich hoffe, dass die Wirte, die uns während der letzten Wochen verköstigt haben, zusätzlich ihr Abholservice beibehalten werden.

Jeden Tag <FRISCHES ESSEN< zu fairen Preisen, ich bin den Wirtn noch immer Dankbar für ihr tolles Service und ich werde sie weiter besuchen und die, die nur gejammert haben, aber keinen Kochlöffel angerührt haben, na ja die werden es jetzt schwer haben.

Ich meide Fertiggerichte und gerade im Schichtdienst habe ich immer gefreut, wenn ich die Menüs, oft zu Mitternacht wärmen konnte.

Danke nochmals an alle Wirtsleute, die uns <NICHT< im Stich gelassen haben.

Alles WIRT gut!


„Dein erstes Ma(h)l

im Hauer "Wia z Haus"

Konsumieren bringt uns allen etwas – Kooperation mit Medien

In Zusammenarbeit mit dem Radiosender Kronehit macht die Wirtschaftskammer Österreich mit der Aktion

„Dein erstes Ma(h)l – endlich wieder Essen vom Wirtshaus

Lust darauf, euer "Hauer Wia z Haus"in Loipersbach zu unterstützen und damit gleichzeitig sich und anderen etwas Gutes zu tun, denn unsere Dorfwirtshäuser sind nicht nur wirtschaftlich wichtige Akteure, sie sind auch Teil der burgenländischen Seele und unserer Lebenskultur.

Die Aktion startet ab 20. Mai und läuft bis zum 15. Juni auf Kronehit. Die Hörerinnen und Hörer können die Rechnung vom HAUA "Wia z Haus" auf der Kronehit-Website hochladen und erhalten den Rechnungsbetrag mit etwas Glück rückerstattet.

Egal, ob der Sonntagsschmaus zum abholen, die Tagesmenüs "wia und fia Dahoam" oder ein reichhaltiges Partyservice für die ganzen Familie – wir bringen die Hörerinnen und Hörer „back to Wia z Haus“ wieder in Schwung.

Alles wird gut!


Liebe Hauerseitenleser

Ein Wahnsinn wie schnell die Zeit auch in der Viruszeit vergeht. Schon die 7-iebnte Woche hält sich der "Großteil" der Ö s t e r r e i c h e r an die vorgegebenen Sicherheitsregeln und es naht hoffentlich bald eine Ende der Beschränkungen.

Eure Wirtsleit sind wohlauf und wie wir aus den verschiedensten längeren und kurzen Distanzgesprächen beim ausliefern unserer Speisen zwischen Tür und Angel erfahren durften, seid auch IHR alle Gesund und dies möge auch weiterhin so bleiben.

Aus der verwaisten Wirtshausstube gibt` s nicht viel zu erzählen aber vom Auskochen sehr viel, denn eure Hauerwirtsleit haben mit solch einem großen Ansturm auf die Hauerkuchl nicht gerechnet. Entschuldigen müssen sich eure Wirtsleit bei all jenen Gästen, denen wir auf Grund der großen Nachfrage auf unsere Sonntagsköstlichkeiten leider absagen mußten, da sie sich zu spät angemeldet haben.

Lisi und Tom möchten sich bei allen alten Gastfreunden "Rund um`s Hauerwirtshaus", sowie auch den vielen neun dazugewonnenen Gästen "Rundumadum um den Marzer Kogl" herzlichst bedanken, dass IHR uns auch in dieser verrückten Zeit die Treue haltet.  

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles WIRT gut!


Schmausen

"wia" und "fia"

DAHOAM


´

Pfingstsonntags - Schmankerl

 

am 31. Mai

 

Bauern Cordon Bleu € 14

saftig gebackenes Schweinsschnitzerl gefüllt mit pikanten Bauernspeck, frischen Lauchstreifen und gschmackigen Schmelzkäse. Als Beilegen kredenzen die Haua Wirtstleit knusprige Erdäpfelfrites und gemsichten Salatteller im Schüsserl.

 

von 11-14 Uhr

Bitte um Vorbestellung bis Samstag, den 30. Mai unter 02686/7202

Hauszustellung NUR in Loipersbach

 


 

MITTAGS-Menü Euro 8.-

Die. 26. Mai bis Fr. 29. Mai von 11 bis 14 Uhr

Gebackne Leber vom Steirischen Mais-Henderl

mit Pedasülgrundbirn und knackigen Frühlingssalat. Für die süßen gibts kein Zwickabusserl owa a guidi Mölspeis.

 


á la carte - Speisen

 

von Dienstag bis Sonntag

11 Uhr bis 14 Uhr

Speisenauswahl:

  • Knusprig gebackener Fisch nach Wiener Art mit einer Beilage Euro 12.-
  • Resches Schweinsschnitzerl mit einer Beilage Euro 9.-
  • Zartes Henderlbrustfilet in Kürbispanier mit einer Beilage Euro 9.-
  • Saftiger Hauer Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Als Beilage gelten: Reis, Pommes oder Salatteller

 

A b e n d e s s e n

 

"fia Dahoam"

Dienstag bis Freitag von 17 Uhr bis 20 Uhr

 

  • Knusprig gebackener Fisch nach Wiener Art mit einer Beilage Euro 12.-
  • Resches Schweinsschnitzerl mit einer Beilage Euro 9.-
  • Zartes Henderlbrustfilet in Kürbispanier mit einer Beilage Euro 9.-
  • Als Beilage gelten: Reis, Pommes oder Salatteller
  • Saftiger Hauer Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Kross gebackener Schnitzel Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Appetitlicher Fisch Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Pikanter Tofu-Burger mit Pommes Euro 7.-

    Damit es bei der Abholung bzw. Zustellung zu keinen Mißverständissen kommt, bitten euch die Wirtsleit folgende Punkte zu beachten.

  • Bitte um rechtzeitige telefonische Bestellung, (wenn möglich einen Tag davor bzw. für Abendessen bis 14 Uhr) damit Lisi und Tom einen Zustellzeitplan erstellen können, um Wartezeiten zu vermeiden.

  • Speisen können

  • a. vorm HAUER - "Wia z Haus" abgeholt werden oder

  • b. wir liefern in EUER - "Wia z Haus" (Lieferservice "NUR" nur in Loipersbach)

  • Die gelieferten Speisen werden von den Wirtsleitn vor eurer Eingangstür hygienisch verpackt  mit  Abstand "S e r v i e r t".

  • Bitte den "B A R"- Geldbetrag "verpackt" (Kuvert, usw.)  übergeben.

Lisi und Tom bedanken sich bei Euch , dass Ihr uns auch in dieser Situation die Treue haltet. Danke!!!!!

 

Die Hauerwirtsleit wünschen eine schöne Familienzeit, freuen sich aber schon wieder lustige Wirthausabende im

>Haua-Wia "z" Haus<

mit euch zu verbringen.

Liebe Grüße aus dem verwaisten >Haua-Wia "z" Haus< von Anneliese und Thomas


 

1. MAI Staatsfeiertag

75 Jahre Kriegsende

75 Jahre 2. Republik

65 Jahre (erfolgreiche Moskauer Staatsvertragsverhandlungen)

65 Jahre Unterzeichnung des Staatsvertrags am 15. Mai 1955

und NUR vorm Hauer-Wirtshaus flattert EINSAM aber STOLZ die

Rot-Weiß-Rote Österreichfahne

„Lernen S' a bisserl Geschichte"! Bruno Kreisky

  • 1. Mai: Komm sing mit
  • Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün,
    und laß mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn!
    Wie möcht’ ich doch so gerne ein Blümchen wieder sehn!
    Ach, lieber Mai wie gerne einmal spatzieren gehn!


    Alles WIRT gut!

Ja liebe Hauerseitenfreunde wie heißt es so schön, "Geht eine Tür zu, öffnen sich andere Türen (man muß sie nur aufmachen).

Wieder haben wir eine Woche in dieser "verrückten" Zeit still hinter uns gebracht und kaum gibt es Lockerungen, sind die Menschen schon wieder im verrückten VOR-CORONA Rhytmus. Vorbei mit dem angenehmen und Rücksichtsvollen Umgang untereinander, jetzt gibt es wieder nur mehr eines >Hasten ohne zu Rasten<.

Euer Wirt muß euch ehrlich schreiben, wir die Hauerfamilie haben diese für uns ruhige Zeit in vollen Zügen (Lisi in rauchender Marlboroform) genossen. Diese wunderschönen langen Abende MITEINANDER haben unsere Familie noch mehr zusammengeschweißt und erst gestern wieder war die ganze Familie zusammen und gemeinsam hatten WIR eine Mords-Gaudi. 

Vergangene Woche mußte euer Wirt wieder einrücken, denn Vater Staat brauchte ihn wieder in Form eines schneidigen Soldaten, den er auch nächste Woche stramm ausführen muß. 

Thomas , Thooooomas wo bist`n. Ui hiats muis i mi dummln, denn meine Lisi braucht mich in da Wirtshauskuchl beim Grundbirnschöuln. Jo dahoam is die Wirtin mein "Dienstführender SPIES".

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles WIRT gut!


Tagessprüche zum  Muttertag

  • Montag: Mütter machen hübsche Kinder, aber meine mußte wieder übertreiben.
  • Dienstag: Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, die dich schon liebt, bevor es dich kennt.
  • Mittwoch: Wer braucht schon einen Superheld, wir haben Mutti.
  • Donnerstag: Beim Blick in den Spiegel-Super gemacht Mutti.
  • Freitag: Kurz und klar-Mutti du bist wunderbar
  • Samstag: Das beste an mir, ich habs von dir.
  • Sonntag: Alle Gute an alle Mütter!

Tagessprüche in der 9. Coronawoche

  • Montag; Wir müssen aufhören weniger zu trinken
  • Dienstag: Nur hübsch sein reicht nicht, man muß auch Bier trinken können
  • Mittwoch: Euer Wirt kann schlechte Laune in leere Weinflaschen verwandeln.
  • Donnerstag: Bin Bier kaufen, habe nur noch Licht im Kühlschrank
  • 15. MAI Österreich ist frei

Abenteuerfußballfahrt nach Paris

Nachdem sich die Veilchen der Wiener Austria in einem unvergesslichen Spiel gegen Dynamo Moskau am 13. April, das euer Wirt im Praterstadion miterleben durfte, für das Endspiel im Pokalsiegerbewerb qualifziert hatte, gings am 2. Mai 1978 Richtung Paris zum Endspiel gegen den RSC Anderlecht das am 3. Mai eben in Paris im Prinzenparkstadion sattfand. Damals ging aber die „Bucherei“ nicht über Oneline, sondern die Fanreise wurde über das Busunternehmen Bauer in Mattersburg gebucht. Zuerst mußte aber euer Rapidfan diese Reise erst mit den „Chefleitn“  abgesprechen und wie es ebenso ist im Leben, wenn man kein Arschloch ist und auch bereit ist des öfteren nicht nur Arbeit nach „Vurschrift“ zu Arbeiten, bekommt man irgendwann auch die Zuckerlseiten zurück. Und so war es auch bei eurem damaligen Lehrbuben, denn die „Chefleit“ gaben ihm nicht nur frei, Nein er bekam auch noch einen grünen Schein im Wert von 100 Schilling als Verpflegungszugabe mitgegeben.

So nun gings endlich los und mit zusätzlich 500 Schilling von meinen Eltern, traf ich mich mit`n Boda Karl, Bauer Karl (Bäck) und Steiner Hansi (Ingi) vorm Steigerwirtshaus (Hotel zur Post) von wo der Bauerautobus wegfuhr. Mit uns eine Gruppe aus Wampersdorf und hier waren vorallem zwei Akteure der absolute Wahnsinn, denn sie tranken von Mattersburg bis Wiener Neustadt je eine Flasche Slivovitz  auf einen Sitz aus. Warum sie das taten, dies wurde eurem Rapidfan Tom nach 1.229,7 Kilometer erst bewusst, denn diese Reise wurde eine 16 Stunden Torturreise. Damals gabs noch kein WC im Bus und ihr könnt euch vorstellen, wie oft wir bis nach Paris eine Pinkelpause einlegen "mußten" und "mußte" man nicht pinkeln "mußte" man spätestens nach der Pinkelpause pinkeln aber dann war es zu spät zu pinkeln und man "mußte" bis zur nächsten Pinkelpause warten, denn die nächste Pinkelpause gabs erst nach 100 Km und nach diesen 100 Kilometern sah man nur noch das „GELBE“ in den Augen der vielen Pinkelgeher, denn man "mußte" schon die Arschbacken ordentlich zusammenfalten dass nichts gelbes in die Hose ging.

Warum euer Fußballfan Tom, der schon ein Leben lang ein Grün-Weißer ist und viele spannende Europacupspiele und Meistschaftsspiele mit Rapid erleben durfte, gerade über die Violetten schreibt hat einen ganz einfachen Grund. 1978 war nicht nur der österreischische Fußball Weltklasse, nein 1978/79 war auch die schönste Zeit als Spieler bei seinem Heimatverein dem SV. Loipersbach, denn was er damals als 17-jähriger Kampfmannschaftsspieler erleben durfte (Meistermannschaft) war einzigartig und noch heute zehrt er von dieser schönen Fußballerzeit.

Wie es weiter bis nach Paris „pinkelte“, schreibe ich euch bald.

Eeeendlich nach 16 Stunden (gefühlte 67 Stunden) Autobusfahrt die Ortstafel von PARIS. Alle erschöpften Mitreisenden applaudierten, denn alles tat einem vom vielen sitzen weh. Ausser die beider Wamperdorfer Fans die gerade aus der Slivovitswelle aufwachten und meinten, „Mia sein ja eh schou dou, deis is owa schnöl gaunga“ und alle die nicht Pinkeln mußten, pinkelten sich fasst vor Lachen in die Hose.

Kurz ins Quartier und dann ab ins Prinzenparkstadion. Eine Wahnsinnsstadt dieses Paris und die Straßen erst, die waren so breit wie 3 Fußballfelder lang. Dann lag es vor uns, das einzigartige Stadion im Herzen dieser schönen Stadt. Umadum lauter violette Fans und euer Fußballfan Tom konnte es nicht glauben, nur lauter Austrianer ca. 50.00 Violette "Rund ums Prinzenparkstadion".   Diesem Treiben konnte euer Wirt nicht wiederstehen und mit seiner Eintrittskarte stieg er bei einer roten Ampelanlage einfach aus, denn auch er wollte unter den vielen Österreichischen Fans mitsingen. Aber statt eines "Immer wieder Austria" , erklang ein "Allez les gas faie nous rever toute la saison".  Jo e kloar, das ist ein Liebeslied der Austrianer an die Liebesstadt Paris dachte sich euer Fan, aber je länger er alleine mit seinem violetten Schal unter den vielen Violetten so dastand, um so weniger verstand er sie. Dann dämmerte es ihn, das waren ja Anderlechtfans in violetter Aufmachung, denn auch ihre Clubfarben sind violett und das wiederum wußte euer Grüner in violetter Verkleidung nicht. So nun einige französische "Lawoarbrockan" die ich in der Berufschule erlernt hatte in die Menge werfen,  um nur ja nicht als Austrianer erkannt zu werden, denn die Anderlechtfans waren damals laut Presse als Schläger berüchtigt. Aber dem war nicht so denn eine "äutzerl" verriet euren Fußballfan, denn am violetten Schal stand Austria WIEN und nicht RSC Anderlecht. So nun pochte das Grüne Herz eures Fans bis hinauf in die Haarspitzen und vor lauter Angstschweiß ging Gott sei Dank auch nichts in die Hose. Aber als sie mir "Allez allez Austria" zuriefen und ich "Allez allez Anderlecht" erwiderte wurde sofort Freundschaft geschlossen und alle verstanden sich als Violette Groß-Familie. 

Morgen schreibe ich euch über das Spiel, einen Streifzug entlang der berühmten Avenue des Champs-Élysées

und einer laaaangen Nacht im Moulin Rouge und Grazy Horse weiter.

Euer Wirt kommt momentan nicht und nicht dazu, über das Nachtleben in Paris zu schreiben.

So nun endlich komme ich dazu, um über das Finale und der laaangen Pariser Nacht zuschreiben

Zur Aufstellung:

Austria spielte mit Kapitän Kapitän Robert Sara, Ernst Baumeister, Hubert Baumgartner, Hans Pirkner, Felix Gasselich, Karl Daxbacher , Herbert Prohaska,  Thomas Parits, Josef Sara, Erich Obermayer und Julio Morales.

Spilelverlauf:

Die Austria forderte den Gegner zum offenen Schlagabtausch und wollte mitfighten – ohne allerdings das gnadenlose Rüstzeug zum offenen Kampf mitzubringen. In punkto Technik war man den Belgiern ebenbürtig, doch taktisch und betreffend Schnelligkeit war der RSC Anderlecht im Plus, was auch mit dem klaren Resultat von 4 : 0 bestätigt wurde.

Die erste Chance hatte Hans Pirkner nach einem idealen Pass von Felix Gasselich. Die zweite Möglichkeit fand Karl Daxbacher nach Vorarbeit Prohaskas vor. Doch dann kam Anderlecht. Völlig ungedeckt erzielt Rob Rensenbrink nach 15 Minuten das 1 : 0. Die Austria konnte die frühe Führung zwar sehr gut verarbeiten, verlor aber das Finale knapp vor der Halbzeit-Pause. In der 44. Spielminute gab es innerhalb kürzester Zeit zwei Verlusttore zu beklagen. Das 0 : 2 durch einen perfekt gezirkelten Rensenbrink-Freistoß und unmittelbar darauf das 0 : 3 durch Gilbert Van Binst.  Das 0 : 4 – ein Bombenschuss ins Kreuzeck von Van Binst in der 80. Spielminute – war nur mehr eine Draufgabe.

Die Fans und die Spieler waren nach dem Schlusspfiff geknickt und deprimiert nur unserer Wampersdorfer Vorzeigefans die nicht, denn sie schliefen im lauten Stadion den Schlaf der "Slivovits-Gerechten" und nach Schlußpfiff erwachten sie mit einer genialen Meldung "Burschn deis woar a grandioser Sieg" denn am Spielfeld tanzten und feierten lauter Violett Fans, nur eben die falschen aber das bekamen sie in ihrem Slivovits-Dusel nicht mit.

Dann gings ab zur 3. Halbzeit und diese 3. Halbzeit die dauerte laaaange in Paris.    

Thomas , Thooooomas wo bist`n. Ui hiats muis i mi dummln, denn meine Lisi braucht ihren vertäumt schwelgenden Pariser-Nachtbuim in da Wirtshauskuchl beim Grundbirnschöuln, wal Morgen zu Christi Himmelfahrt gibts einiges im Wirtshaus zu tun.

Ja und dann tauchten die 4 Musketiere Ingi, Bäck, Karl und eben euer heutiger Wirt ins Pariser Nachtleben ein. Zuerst gings zur „Roten Mühle“, die aber schon von den Anderlechtfans belagert war. Schläunigst waren wir eine Staubwolke, denn für die Österreicher war der Nachtclub „Le Crazy Horse de Paris“ reserviert.  Schon von weiten leuchtete uns ein großer roter Kussmund entgegen und beim Eingang brandete riesen Applaus auf, der bis auf die 12 Avenue George V hinaus zu hören war. Beim Betreten des Etablissements blieb eurem damaligen jungen Fußballfan sein roter Mund offen, denn sowas hatte er noch nie gesehen. So viele Tänzerinnen auf der Bühne und alle sooooolaaaaange Beine die bis zum Bühenenboden und noch viel weiter reichten. Auch unsere Wampersdorfer Freunde waren mit von der Partie aber sie bestellten sich keine Flasche Slivovits, sondern eine Flasche Champagner, an der auch euer heutiger Wirt mitschlürfen durfte und diesen ersten Schluck Champagner werde ich nie vergessen, denn so etwas Gutes hatte er vorher noch nie getrunken und getrunken und getrunken……...

Thomas, Thoooomas aufstehen in 10 Minuten ist Abfahrt ins Schloss Versailles und was euer damaliger Fußballfan erlebte schreibe ich euch bald, denn meine Lisi bezirzt mich nicht mit ihrem roten Kuss-Mund, nein sie schreit bestimmend aus ihren Befehls-Goscherl

Thomas , Thooooomas wo bist`n, da Grubnbirnsolot kehrat a nau gmocht und dieser bestimmende Befehlston kommt nicht vom „Le Crazy Horse de Paris“ sondern aus der Wirtshauskuchl. 

Nichts wurde es mit der Fahrt nach Schloß Versailles, denn nach der laaangen Pariser-Champagnernacht hatten wir alle verschlafen. Was tun, zuerst wurde kräftigst gefrühstückt, nur wo war Bäck Karli geblieben. Ja der saß im Nebenzimmer inmitten einer johlenden Englischen Boyband, mit der er einen Pariser- Drara hinter sich gebracht hatte. Ja und dann ritten wir 4 Musketiere ins Pariser Tagesleben und genossen einen schönen Tag in der Stadt der Liebe. Mit dabei war auch unser Bäck und auf die Frage was ihn die Engländer die ganze Nacht erzählt haben sagte er in seiner für sich lapidaren Art. „Wos woas dein i, i hobs nid vaschtaundn, owa a Gaudi hom ma ghobt“.

Das ein Fußmarsch entlang der 1,9 Kilometer langen und 70 Meter breiten Prachtstrasse „Avenue des Champs Élysées“ hungrig und durstig macht, ich glaub das wäre euch auch nach einer so laaaangen Nacht gegangen und so setzten wir uns in kleines Bistro und bestellten 4 kleine Bier und 4 Schinkenbaguettes. Ja und dann kams zum zahlen, ein kurzes Fingerschnippen und als der „Serveur“ die Rechnung brachte, haute es uns die roten Kipfelraugen von der laaangen Nacht ausi. Umgerechnet 500 Schilling hätten wir zahlen sollen und das war für uns der absolute Wahnsinn. Kurze Musketierbesprechung „schnöl ausi und dafaureinna“. Nur unser Bäck schlief schon den Schlaf der Drara-gerechten und so änderten wir unsere Strategie und erklärten den Serveur mit all unseren Händen und Füßen, denn dieser arrogante Franzose verstand partout kein Wort Österreichisch, das der schlafende Monsieur unser Vater sei und er alles bezahlen werde.

8 Stunden später an der Hotelbar, tanzten wir mit unseren Wampersdorfer Freunden den Musketierwalzer als unser Bäck unter tosendem Applaus zur Tür hereinkam. Karl, Ingi und ich hatten natürlich ein schlechtes Gewissen und auf die Frage:“ Bäck wieviel Geld bekommst du“ antwortete er wiederum auf seine lapidare Art „NIX“. Wos hoast nix, du hast jo umgrechnet 500 Schilling bezahlt. Daraufhin sagte er wiederum „I hob nix zohlt, wal i hob gsogt, dei 3 how i nid keint und bin oafoch ausigaunga.

Noch einmal machten wir eine Pariser Nacht zum Tag und danach gings direkt in den Bus und munter wurde ich erst wieder in München und unsere Wamperdorfer Freunde,? ja die zwei erwachten erst wieder in Mattersburg und sagten beim aussteigen „Dees woar owa a kurze Autobusfoart.

Demnächst wird euch euer Wirt noch über einige Fußballreisen berichten und ich schreibe euch „Schön war jede Fußballreise" und ich würde jede Fußballreise wieder machen, denn Fußball ist mein Leben........

Alles WIRT gut!


75 Jahre Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf hat Generationen von Kindern und Erwachsenen ermuntert, Spaß zu haben und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Ihre Unbeschwertheit kann uns auch heute, 75 Jahre nachdem sie von Astrid Lindgren erfunden wurde,noch eine Inspiration sein. Ihre Philosophie vom Leben nimmt sich euer Wirt noch heute als Vorbild, denn sie liebt das Leben,lebt im Augenblick und übernimmt Selbstverantwortung für ihr Leben.

Was würde Pippi vor der "Villa Kunterbunt" neben ihrem gepunkteten Freund "kleiner Onkel" und "Herrn Nillson" über die Corona Krise wohl sagen, ich glaube...


Tagessprüche in der 10. Coronawoche von Pippi Langstrumpf.

 

 

 

  • Montag: "Am besten, ihr bleibt noch ein bisserl zu Hause, damit ihr bald wiederkommen könnt. Denn wenn ihr nicht zu Hause bleibt, könnt ihr ja nicht wiederkonmmen und das wäre Schade".
  • Dienstag: "Warte nicht darauf, das Menschen dich anlächeln. Zeige es ihnen wie es geht". 
  • Mittwoch: "Das habe ich noch nie versucht, also bin ich völlig sicher dass ich es schaffe". 
  • Feiertag: "Faul sein ist wunderschön! Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen"
  • Freitag: "Ich mache mir die Welt, wie es mir gefällt".
  • Samstag: "Vielleicht sollten wir manchmal das tun, was uns glücklich macht und nicht das, was vielleicht am besten ist".
  • Sonntag: "Ich will euch nur sagen, dass es gefährlich ist, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht".
    Tagessprüche in der 11. Coronawoche
  • Guten Morgen am Montag "Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann wer einen verarscht". Hagen Rether
  • Guten Morgen am Dienstag: "Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten". Friedrich Dürrenmatt
  • Guten Morgen Mittwoch: "Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten". Johann Wolfgang von Goethe 
  • Guten Morgen Donnerstag: "Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen". George Bernhard Shaw
  • Wochenende: Bier wird aus Hopfen gemacht. Hopfen ist eine Pflanze. BIER ist SALAT