Jahresspruch 2020

"Essen und Trinken sind die DREI schönsten Dinge des Lebens"


Neue Öffnungzeiten im Fasching

  • Wir öffnen meistens um 8 Uhr oder 9 Uhr, manchmal schon um 7:30 Uhr, dann wieder erst um 12 Uhr oder 13 Uhr.
  • Wir schließen ungefähr um 19 Uhr oder 20 Uhr, manchmal schon um 17 Uhr oder 18 Uhr, aber dann wieder erst um Mitternacht oder am nächsten Morgen.
  • Manche Tage oder Nachmittage sind wir überhaupt nicht hier, aber in letzter Zeit sind wir fast immer hier, ausser wenn wir waonders sind, aber dann sollten wir eigentlich auch hier sein.
  • Auf einen schönen Fasching "OHNE" Uhrzeit

Eure "Haua Wirtsleit" Lisi und Tom


Unser Kaiser war da!!

Inkognito besuchte Hochwohlgeboren Thomas, der I. das Kindermaskenball, um auch gleich zu schauen was sich eigentlich in der Faschingshochburg in seinem geliebten "Wia z Haus" Haua so alles abtanzt. Leider mußte er vernehemen, dass es mit der Gemütlichkeit in der Wirtsstube Bergabgeht, denn seit dass Rauchergestzt auch seine Hauerwirtsleit traf, ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. In der anders riechenden Wirtshausluft mußte er aber feststellen, dass die die nicht Rauchen trotz allem NICHT ins Wirthhaus gehen und die, die immer schon rauchten noch immer da sind. Nichts destotrotz, genehmigte er sich zwei Teller des köstlichen Hirschgulasch und drei Krügerl seines geliebten Hausbieres um dann anschließend mit der rauchenden Lisi ein genussvolles Zigaretterl zu geniesen. Nach dieser kurzen Stippvisite verabschiedete er sich mit einem Danke "denn es war wieder sehr schön und hat ihn sehr gefreut" von seinen Hauerwirtsleitn, nicht aber ohne die mahnendnen Worte,"dass die Loipersbacher und innen trotz allem ein bisserl brav werden sollten" mit der Einschränkung aber, erst ab Aschermittwoch dies zu tun.


Kindermaskenball friacha

Ja auch euer Wirt besuchte in seiner schönen Kinderzeit die lustigen Kindermaskenbälle und je älter euer Wirt wird, umso öfters denkt er an diese unbeschwerte Kinderzeit zurück, wo auch er wie geschrieben die Kindermaskenbälle mit seiner Schwester besuchte. Damals trafen sich die maskierten Kinder in der Volksschule, um dann mit musikalischer Begleitung durchs Dorf zu marschieren. Danach gings genauso lustig zu wie heute. Cowboys, Prinzessinnen und viele andere Masken gabs bei diesem lustigen Ball,nur Indianer gibt´s HEUTE keine mehr und das findet euer Indianerwirtfan schade, denn gerade das war immer ein Erlebnis wenn sich Cowboys und Indianer nach dem offiziellen Teil vorm „Giga“ trafen und trotz Kälte noch einige Zeit in der „Loipersbacher Prärie“ Karl May Geschichten nach spielten.

Samstag, 1. Februar: Kindermaskenball

Unter dem Motto"Kinder an die Macht", fand der heurige Kindermaskenball statt. Im Bummvollen Kinderballsaal vergnügten sich die verschiedensten Kindermasken bei Spiel und Tanz. Die 3 Stunden vergingen viel zu schnell, aber man konnte in den strahlenden Kinderaugen sehen dass es ein schöner Kindermaskenball war.

Danke sagen die Hauerwirtsleit an den Elternverein, dass dieser Kindermaskenball im Hauerwirtshaus gefeiert wurde.


Tagessprüche in der 5. Kalenderwoche

  • 3. Februar: Euer Wirt hat das große Glück anders zu sein als die anderen und er wird daran auch nichts ändern.
  • 4. Februar: Lieber Fehelr machen, als so zu tun als sei man perfekt.
  • 5. Februar: Je mehr du dein Leben feierst, desto mehr gibgt es zu feiern in deinem Leben.
  • 6. Februar: Lieber mir Freunden in der Hölle feiern, als mit Idioten durchs Paradies fliegen!!!!
  • 7. Februar: Aus geht´s zum Sportlerball.
    AN DIE FASCHINGSGÄSTE unseres Wirtshauses!!!!
  • Liebe Wirtshausfreunde, eure Wirtsleit haben mit 1.Jänner 2020 einen neuen für euch geltenden Gesetzesentwurf zugestimmt, das ab 1. Februar bis Aschermittwoch in Evealuierung gehen wird.
  • Ab 1. Februar gilt im Hauerwirtshaus die “Alkoholgasse” (auch Glühwürmchengasse genannt).

Sollte unsere Gaststube, ab 1. Februar so wie die letzten Freitage wieder brechend voll sein, stellen sich bitte künftig alle Langweiler ganz links und alle Flirtwilligen ganz rechts hin,
damit die wirklich Durstigen, im Durchschnitt dann um 4 Minuten schneller an der Bar sind ;-)))

  • Euer Wirt wird am Aschermittwoch einen Erfahrungsbericht verfassen, ob dieses Vorhaben zur Abstimmnung vorgelegt werden kann.
  • P.S.: Rauchen ist in der Glühwürmchengasse natürlich “strengstens untersagt”
  • Eigentlich Schade, denn der Wirtshausrauch verdeckte früher die vielen unangenehmen Gerüche die heute in der Wirtstube vorherrschen.

Samstag, 8. Februar: Sportlerball

  • unter dem Motto

  • "Fußball ist unser Leben"

Die Vorbereitung unserer Loipersbacher Fußballer auf die kommende Meisterschaft als auch auf das Sportlerball laufen auf Hochtouren.

Nicht nur das Vorbereitungsprogramm für die kommende Fußballmeisterschaftist ist im vollen Gange, NEIN auch die Vorbereitung für die Mitternachtseinlage des statfindenden Sportlerballs ist im laufen. Die Fußballer sind beim einstudieren der Mitternachsteinlage mit größtem Eifer dabei und wir dürfen uns heute schon auf diese Mitternachtsgaudi freuen.

Noch immer überwältigt vom Sportlerball unserer "BLUES", fallen eurem Wirtn fasst keine Schreibworte ein.

Dieser jetzt schon legendäre Ball, war sicher einer der schönsten und lustigsten die je im Hauerwirtshaus stattgefunden haben. Bereits beim Einzug unserer Fußballer, begleitet vom Triumpfmarsch aus der Oper Aida, lies Gänsehautfeeling aufkommen. Danach zeigten unsere Blues das sie nicht nur gut mit dem Ball umgehen können, nein sie zeigten auch auf, das sie stimmlich bis ins  Champions-League-Finale 2020 mitsingen könnten. Mit dem Lied "Fußball ist unser Leben" sangen sie sich in die Herzen der vielen Ballgäste.

Danach eine Weltklasse Musikgruppe, eine kurze Tombola, der einzigartige Faschingskappenverkauf den es nur noch auf Ballveranstaltungen in Loipersbach gibt und als Höhepunkt eine Mitternachtseinlage die seinesgleichen sucht.

Ab 3 Uhr war "Happy HAUA" in der Wirtstube angefeiert und auch hier zeigten unsere Loipersbacher Blues, das sie Champions-League-Qualität im Feiern haben. Erst ein lauter Pfiff der Wirtin beendete bei aufgehendem Sonnenflutlicht diesen wunderschönen und ausgelassenen Sportlerball 2020.

Eine herzliches Danke mit einem kräftigen "SPORT FREI" sagen die Hauerwirtsleit, denn auch für sie war es ein Vergnügen mit DABEI gewesen zu sein.

Bilder gibts auf der Heimseite unseres SV.L.


Tagessprüche in der 6. Kalenderwoche

  • Montag: Manche Menschen schreiben Liebe mit 8 Buchstaben "F U S S B A L L"
  • Raucherdienstag: In dieser Repubik gibt es an sovielen Plätzen Rauchverbote. Ihr glaubt doch nicht, dass ich mich darum schere. "Helmut Schmidt" (Deutscher Bundeskanzler 1974-1982) wurde 97 Jahre und war begnateter Raucher
  • Trinkermittwoch: ich werde nicht bertunken, ich werde LEGENDÄR
  • Donnerstag: Wenn es nicht kopmliziert ist. dann ist es nicht mein Leben
  • Valentinstag: Lisi, Du warts es gestern, Du bist es Heute, Du wirst es immer sein. Dein Tom

 

Samstag, 15. Februar: FPÖ-BALL

Sehr geehrte FPÖ Ortsorganisation Loipersbach.

Wieder einmal habt ihr euren Ortsball in unserem / Eurem „Haua - Wia z Haus“ abgehalten und dafür sagen die Hauerwirtsleit  Danke.

Danke auch für die tolle Zusammenarbeit in den letzten 25. Jahren und eure Treue gegenüber unserem Haus!

Liebe Grüße und auf weiterhin gute Zusammenarbeit

Lisi und Tom


Spruch der Woche

Pack strikes itself, pack is compatible.


Wos is los im Februar

  • Loipersbacher SAUTANZTAGE
  • von Mittwoch, 19. Februar bis Freitag, 21. Februar
  •  
  • Faschingdienstag 25. Februar
  • ab 10 UHR Krenfleisch und andere Köstlichkeiten
  • ab 17 Uhr
  • "H A U S G S C H N A S" 
  • unter dem Motto
  • If you're going to San Francisco
    Be sure to wear some flowers in your hair

    If you're going to San Francisco

Faschingdienstag so wie immer

Bereits zur Brotzeit (10 Minuten nach 10 Uhr) fanden sich die ersten maskierten Krenfleischesser im Hauer "Wia z Haus" ein, um sich nur ja nicht diese Köstlichkeit entessen zu lassen. Leider gabs heuer keinen Faschingumzug, aber das hielt die vielen lustigen Loipersbacher Faschingsnarren und Faschingsdienstagnärrinnen nicht ab, in ihrem Wirtshaus den Faschingsdienstag abzufeiern. Besonders freuten sich Lisi und Tom über die vielen Faschingsdienstagbesucher aus Rohrbach,Schattendorf und Mattersburg.

Ab 17 Uhr gab dann Euer Wirt mit seinen "LIVE Playbackkonzert" den Takt vor und in der Wirtstube wurde unterm dem Motte "If you`re going to San Francisco" getanzt, als gäbe es keinen Aschermittwoch. Die Glühwürmchengasse war bis auf den letzten Stehplatz voll und auch für die Flirtwilligen war es wieder einmal Kuschelwarm.

Dieser Faschingdienstag erinnerte die Hauerwirtsleit an die früherern Maskenbälle, denn die vielen "Nicht Loipersbacher" im Wirtshaus waren einer Meinung, solch einen schönen und lustigen Faschingdienstag gibt es eben nur bei die Hauerwirtsleit in Loipersbach und das macht uns sehr stolz. Leider vergingen die Stunden viel zu schnell und erst "Anaptui" beendete dieses lustige Treiben im Hauerwirtshaus.

Liebe Feierfreunde, Lisi und Tom bedanken sich bei euch allen, denn ihr seid es die den Faschingsdienstag seit über 40 Jahren immer wieder zu einen unvergesslichen Abend machen und die, die nicht da waren, ja die haben einen wunderschönen Tanzfaschingdienstag in ihrem Leben versäumt. Auf ein herzliches "Loi-Loi" im Jahr 2021.


Erwachsenen-Maskenball friacha im Hauerwirtshaus

Maskenenball in Loiwaschbo war der Höhepunkt des Faschings. Aber nicht nur in Loipersbach sondern im ganzen Mattersburger Bezirk war das "DER BALL" des Jahres.

Was sich da abtanzte war der absoute Wahnsinn und diesen Wahnsinn schreibe ich euch.

Das schöne am Maskenball war ja nicht nur der Maskenball an sich, sondern schon die "Vorbereitungsarbeiten" auf den Maskenball ( "Vorfeiern" kann man auch so benennen), hatte es in sich. Schon Wochen davor trafen sich die verschiedensten Mander und Manderinen in den diversen Gasthäusern (damals noch 4 an der Zahl - heute nur noch 2- und "Wos is los" in 5 Jahren???) in Loipersbach, um das Maskenballmotte zu besprechen. Das es hier schon lustig zuging, brauche ich euch nicht zu schreiben. Nachdem das Motto feststand, gings dann ans Eingemachte denn die schönen Kostüme wurden NICHT gekauft, sondern wurden noch alle selbst geschneidert. Diese Schneidereien fanden fasst jeden Abend einmal bei ihr, einmal bei ihm und ein anderesmal irgendwo statt. Alles war sehr geheim, denn jeder wollte die schönste Gruppe am Maskenball sein. Nach den Heimarbeiten gings dann Richtung Wirtshaus, denn die Schneider und Schneiderinnen hatten danach noch reichlich Durst und ausserdem mußte ja eine Arbeitsnachbesprechung stattfinden. Und diese Nachbesprechungen fanden eben (im Gegensatz zu heute) im Wirtshaus statt.

Wenn sich dann die verschiedensten Gruppen im Behm-Hauerwirtshaus zur Nachbeprechung trafen, wollte doch jeder vom anderen Wissen als "WAS" die anderen auf den Maskenball gehen. Oberstes Gebot war Verschwiegenheit und nur die Wirtsleit wußten nach einigen schönen Gläsern des öfteren, wer als was gehen wird.

Und was sagten die damaligen Wirtsleit Renate und Migo??? 

Nichts hören-Nichts sagen-Nichts sehen!!!!

denn ANVERTRAUTES blieb und bleibt bei euren Wirtsleitn ANVERTRAUT.

Es kam "AUSNAHMSWEISE" des "ÖFTEREN vor, das solche Nachbesprechungen bis in die frühen Morgenstunden dauerten und dabei wurde gesungen, getanzt, getrunken, gjausnt  gelacht aber vorallem "MITEINANDER" geredet. Ja so war es eben DAMALS und DAMALS war wunderschön und euer damaliger Jungwirt ist dieser "HANDYLOSEN-ZEIT" uuuuuuunendlich Dankbar.

Endlich war der Tag des Maskenballs angebrochen und schon am Vormittag gings lustig in der Wirtstube zu, denn Vorfeiern war angetrunken und bei einigen "KLAREN-Doornkaat" war es nicht "Doornkaat-KLAR" ob "DER-JENIGE" oder "DIE-JENIGE"  "KLAR" und "Doornkaatlos" auf den Maskenball kommen wird.

Bereits um 18 Uhr kamen die ersten Zuschauer, denn sie wollten sich das nicht entgehenlassen und dieses entgehen lassen dauerte oft lange, denn die letzten Masken trudelteten meistens um 21 Uhr ein.

An der Wirthausbudel gings zu, wie wenn der letzte Faschingstag angebrochen wäre und von überall scharrten sich die Leute vor der Hauerbudel, denn wie geschrieben der Loiperbacher Maskenball war weit und breit der Höhepunkt des Faschings. Vor allem die Rohrweicka,Schondorfer,Peitschinger,Marzer und vorallem die Mattaschdorfa beneideten die Loiwaschpeicke um die Ausgehfreudigkeit und um deren Zusammenhalt innerhalb ihres Dorfes.

P.S.: "ALLES" Vergangen-Vergessen-Vorüber- "LEIDER"

Aber alles jammern nützt nichts, denn man kann diese schöne Zeit mit der heutigen nicht vergleichen.

Endlich um 21 Uhr, die letzten Masken waren im "BUMMVOLLEN" Hauerwirtshaus eingtrudelt, gings dann ans große Rätselraten wer denn hinter den Masken stecken könnte. Vor allem die Zuschauer beteiligten sich eifrigst und immer wieder kam es zu den skurilsten "Verdächtigungen" dass dies "DER" oder "DIE" sein könnte. Nicht minder leichter war es an der Wirtshausbudel, denn Bestellungen auf die herkömmlich Art waren nicht möglich da sich keine Maske durch Sprechen verraten wollte und so kam es zu lustigen "Handzeichen" um dies oder jenes Getränk zu bestellen.

Der Getränkerenner zu dieser Zeit war das gute "ALTE" Cola Rum mit  23%, was ja dann von der EU auf 38% erhöht wurde

"WARUM"??

ja das wissen nur diese Vollpromillos, da diese Promillos (in EU-Kreisen nennt man dies als Ischias-Problem)  sind ja um die Volksgesundheit besorgt, denn es kann nicht sein dass das gemeine Volk sich mit leichteren Spirituosen abtrinken soll). Neben dem 23% Cola Rum waren die "SCHTROHREARLN"  das wichtigste Trinkutensil, denn ohne "SCHTROHREARLN" ging so gar nichts in den Schlund hinein. 

Um 23 Uhr wurden dann sämtliche Masken in den Saal gebeten und sie präsentierten nochmals ihre wunderschönen Kostüme den zahlreichen Zuschauern. Dann kam es zur Preisverleihung und gleichzeitigen Demaskierung und hier gabs dann großes Gelächter, denn der vermutete (für unsere Genderi.... vermutite) war ein völlig anderer oder anderine als angenommen.

Nach der Preisverleihung war dann Hochstress an der Wirthausbudel angesagt, denn die verschwitzten Masken waren ja fasst alle dehydriert. Ein 23%iger  Getränk nach dem anderen wurde bestellt bis, ja bis die Gläser irgendwann ausgingen, denn damals wurden die Gläser noch mit einer Handwaschanlage gereinigt und wir konnten noch so schnell waschen, sie waren auf einmal alle fort. Vati schnappte sich den Autoschlüssel und holte aus der Kantine vom Sportplatz  (die damals die Hauerwirtsleit betrieben) Plastikbecher. Eine Stunde später waren auch die Geschichte denn die lagen alle auf dem Wirtshausboden. (P.S.: Damals wurde sowieso alles oighaut) 

Was tun und da schoß Mutti der rettende Gedanke durch den Kopf: "Thomas geh oi in Köla und dro die Kaffeehäferl aufa". Das war die Trinkerrettung, denn nun gabs nur mehr 23%iger kleine Schwarze in den Moccahäferln und 23%iger große Schwarze in den großen Kaffeehäferln zu trinken. Im laufe der frühen Morgenstunden kam es dann wiedereinmal zu einigen Faustschlägen die auf gewisse Nasen und Augen landeten. Es dauerte auch nicht lange bis mit lauten Tatü-Tata die Rettung und die Polizei in den Plasktibechern im Wirtshaus standen. Nur war keiner der Rotnasen und Blaugen mehr in der verrauchten Wirtsstube, denn sie tanzten schon wieder im Saal bei Musik von der damaligen Supergruppe "NON PLUS ULTRA". Nur die zwei Herrn Insektoren aus Schattendorf waren sehr verwundert, denn das soviele Faschingsnarren "NUR" Kaffee trinken, hatten auch sie so nicht gesehen.

Irgendwann war dann aber Schluß mit der Maskerade und bei Minus 15 Grad gings dann ab ins HEIMATLICHE oder auch nicht HEIMATLICHE (darf man HEIMAT überhaupt noch schreiben) Bett und ein Jahr später gabs dann zwar auch wieder ein legendäres Maskenball aber auch einige schöne Tauffeiern.

Alleine schon deswegen sollte es eigentlich einen Maskenball geben, denn wie sonst sollen wir in einigen Jahren eine Fußballmannschaft stellen.

Aber wie sang schon Pipi Langstrumpf: Drei mal Drei macht Vier, widde widde wid, und drei macht Neune


Aufitretln und Owiwedln

Ein Schitag “Rund ums” Hauerwirtshaus 1969/70

Winter 1969/70

Von 27. November 1969 an bis 25. März 1970 gab es durchgehend eine geschlossene Schneedecke. Im Mai 1970 gab es schlussendlich den letzten Schneefall. Im Oktober 1970 gab es schon wieder den ersten Schneefall. Im Jahr 1970 gab es somit 7 Monate Winterwetter und nur 5 Monate in denen es keinen Schneefall gab.

Schitag auf der Hoocka Todespiste

Meine “ELAN SCHI”, (mit Federzug-Bindung, Stahlkanten, Schnürschischuhen aus Leder, “auni Faungream” die auch als “SPRUNG-Schi” herfliegen mußten) die ich vom Christkind 1969 bekommen habe, wurden im Winter 1969/70 oft gebraucht, denn =JEDEN= Wintertferientag, gings zur “Todespiste” ( dort wo jetzt das Graflhaus steht) auf die “Hoocka”, und dort tummelten sich schon viele Kinder im Zielraum und am Schlittenfahrerhang “umadum” und das alles ohne Handy. Wie haben wir das eigentlich geschafft, das wir trotzdem alle dort waren?

Bevor wir aber unsere Abfahrten genießen konnten, mußten wir zuerst die Schipiste "oumeissn" (präparieren). In einer Linie, Schi angespannt “Trettelten” wir den Schnee und kamen ordentlich ins schwitzen. Endlich nach ca. 1 Stunde “Trettelmühe” war die “Todespiste” im perfekten Abfahrtszustand. “Zwoa Weiatsteicka” waren das Starthaus und vom Ziel aus (schrie) zählte der Zeitmesser die letzten Sekunden hinauf ins “ -10 Grad vollklimtisierte” Starthaus.

5,4,3,2,1, und Looooos.

Mit mehr oden weniger kräftigen Doppelschubeinsatz wurde das Starthaus verlassen und nach 5 Sekunden gings in den (nach einige Abfahrten) vereisten Steilhang. Mit einem für uns unglaublichen Tempo und angefeuert von den Schlittenfahrerinnen der Nebenpiste, fühlten wir uns wie “da Schranz Koarl”. Nach weiteren 15 Sekunden gings dann in der Schranzhocke durchs Ziel und mit einer “Strahkurvn” schwangen wir “gekonnt” vor der Weinbergstrasse ab. 21 Sekunden bedeutet nicht die Bestzeit aber das war egal, denn wieder einmal schafften wir das Abfahrtsspektakel ohne das wir “an Stehn grissen hom”. Mindesten 20 Mal gings auf und ab, einige bestiegen den für uns steilen Abfahrtsberg mit den Schiern angeschnallt und die anderen wiederum schulterten die Schier hinauf ins Starthaus. 10 Minuten bergauf aber dafür der Lohn von 18 in Worten “Achtzehn” Sekunden Abfahrtsrausch.

Richtung Starthaus wurde das eine ums andere Mal noch “a gfrona Zigeuneropfl” (darf man dies noch soooo schreiben) die noch auf den Apfelbäumen hingen “ogrost” und “zsaumgschmaust”. Gegen den Durst wurde einfach in den Schnee gegriffen und aus den Woll-feistlingen gegessen.

Bemerkung am Schirand: Keiner wurde dadurch krank.

Durchnässt und Durchgfroren gings dann im “Finstern Hoam”. Dahoam ging der Schmerz aber erst so richtig los, denn die “Woll-Feislting” und die ledernen Schnürschischuhe waren vollkommen Nass. Dahoam gabs dann dass berühmt berüchtigte “Oaneigln” und wer diese Tortur noch nie genossen hat, der weiß nicht wie viele Tränen dabei geflossen sind und vor allem meine Schwester war täglich damit konfrontiert.

Die angefrorenen Zehen (nun nicht “Acht-zehn” sondern“Zehn-Weh-Zehen”) wurden in die vorgeizte “Rehn” gesteckt und die Finger wurden mit kaltem Wasser laaaaange, öfters zulange gewaschen aber es half trotzdem. Nach ca. 20 Minuten “Schmerz lous nou”, gabs dann vorm Schlafengehen a hoass “Griaskoch” mit “Tschukaladi” oder a “Mülifoafal” und auch gut waren die “süßen Mülinudln”.

Um 1/2 7 war dann die Welt wieder in Ordnung, denn das Betthupferl im Fernseher der im Wirtshaus stand, war der Tagesabschluß und wir waren heilfroh (darf man auch dieses Wort in der heutigen Zeit noch überhaupt schreiben um nicht ins rechte Lager gestellt zu werden) in unser gemeinsames Kinderzimmer schlafen gehen zu DÜRFEN. Aber nicht ohne vorher zu beten, denn darauf achtete schon unsere Behmmama.

Anmerkung am Bettrand: Das alles ohne "Händy" und "Compjuta".

Nur am Wochende oder in den Ferien (Energieferien gab`s damals noch nicht) gings dann entweder in die “Zirglfeichterl” oder in die “Pedran”, denn der Fußweg mit der kompletten Schiausrüstung dauert bis zu 2 Stunden. Dann noch ca 1 Stunde die “Pistn oumeissn” aber dann gings los.

Ein Ferienschitag “Rund ums” Hauerwirtshaus

Da im Jahr 1970 die Ferien erst Ende März waren, schreibe ich euch einen Weihnachtsferien-Schitag von 1969/70.

Da sich nur die wenigsten Loipersbacher Ende der 60iger Jahre einen Schiurlaub leisten konnten, begnügten wir uns mit unseren “Berghängen” Rund ums Behm-Hauerwirtshaus, denn was anderes kannten wir ja nicht.

Die “Hocka” waren wie geschrieben jeden Wintertag der Treffpunkt der Loipersbacher Nachwuchs-Schi- und Sprungasse. Von dort aus beschlossen wir dann, wohin es an diesem Tag zum Schifahren bzw. Springen “GEHEN” sollte. Und es war ein langes “GEHEN” und ganz besonders lang dauerte die “Anreise” wenn es in die “Pedran” ging, denn dies war das Paradeschigebiet” von Loipersbach. Bis zu ca. 2 Stunden mit den Schiern ( es kam darauf an, wie lange die Renntaktik besprochen wurde bzw. unser Sprungstil in den Schnee gezeichnet wurde) dauerte die “Angehreise”, aber was sich dann dort Abschwang bzw Absprang, diese “Gschichten aus dem Pedarawald” schreibe ich nach den viiiielen Faschingsfeiern eurer Wirtsleit.

Liebe Hauerseitenleser leider, “NEIN GOTT SEI DANK”, ist euer Wirt noch immer in FASCHINGSLAUNE. Ihr müßt euch deswegen auf die wilden Abfahrten bzw. Spünge in den “Pedran” noch a bisserl gedulden.


Wos is los im März

Wieder haben es eure Wirtsleit geschafft, Spitzen-Showunterhaltung nach Loipersbach zu holen.

  • Die Travestie & Comedy Gruppe
  • "GRAZien"
  • präsentiert am Samstag, den 7. März ihre brandneue Show erstmals im Burgenland
  • "Keep on smiling"
  • Unter diesem Motto, laden sie die 4 Vewandlungskünstler auf eine bunte Reise durch Zeit und Raum
  • Saaleinlaß: 19 Uhr Showbeginn: 20 Uhr
  • Ticketpreis € 18 Vorverkauf unter: 0664/9384425 + 06767/6173007
  • www.die-grazien.at