• Jahresspruch 2020

 "Gemeinsam statt Einsam" 


Liebe Hauerfreunde!

Corona bestimmt unser Leben und durch das neue

Öffnungszeitengesetz, ist das

Hauer-Wia "z" Haus bis auf weiteres

 

G E S C H L O S S E N

 

Ausnahme:

Täglich ja faßt stündlich kommen NEUE Verhaltensregeln für eure Hau-"Wia z Haus"-Leit.

Gemäß einer Weisung vom Bundesmisisterim für Gesundheit vom 03.04.2020 wurde die Ausgabe von Speisen neuerlich geregelt.

KLARSTELLUNG „ABHOLEN VON SPEISEN“:

Das Abholen vorbestellter Speisen beim Gastwirt ist ab sofort erlaubt. Das regelt eine aktuelle Änderung der Covid-19 Maßnahmenverordnung der Bundesregierung, die ab sofort gültig ist. Zu beachten ist, dass die Speisen nicht vor Ort im Lokal konsumiert, sondern außerhalb des Gebäudes übergeben werden und der Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten wird.

Natürlich kommen die Wirtsleit dieser Weisung gerne nach, damit dieser Ungustl Namens Corona so schnell als möglich aus unserem Leben wieder verschwindet. Dies wird nur möglich sein, wenn wir uns alle an die Vorgaben unserer Regierung halten.

Das heißt für eure Wirtsleit Stand 03.04.2020 10 Uhr

>SPEISEN To Go-Bestellungen >

dürfen vorm Hauer "Wia z Haus" wieder ausgegeben werden. Natürlich bleibt auch unser Lieferservice aufrecht.

Folgende frischgemachte Köstlichkeiten bieten euch Lisi und Tom als

>Abhol- und Lieferservice<

an.

Unter 02686/7202 könnt ihr nachfolgende Speisen telefonisch bestellen.


Schmausen

"wia" und "fia"

DAHOAM


Schnitzerl-Tag

 

am Freitag, den 1. Mai

 

von 11-14 Uhr

Knusprig gebackenes Sur-Schnitzerl mit Bauernpommes und frischen Blütensalat € 12

Bitte um Vorbestellung unter 02686/7202


MITTAGS-Menü Euro 8.-

von Die. 24. April bis Do. 30. April von 11 bis 14 Uhr

resches Schweizer-Schnitzerl mit Erbsenreis und Gramurisalat

und danach gibt`s aus der Melhspeiskuchl eine süße Überraschung



Dienstag bis Samstag

11 Uhr bis 14 Uhr bzw. 17 Uhr bis 19 Uhr

Sonntag

11 Uhr bis 14 Uhr

Speisenauswahl:

  • Knusprig gebackener Fisch nach Wiener Art mit einer Beilage Euro 12.-
  • Resches Schweinsschnitzerl mit einer Beilage Euro 9.-
  • Zartes Henderlbrustfilet in Kürbispanier mit einer Beilage Euro 9.-
  • Saftiger Hauer Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Als Beilage gelten: Reis, Pommes oder Salatteller

Dienstag bis Samstag

17 Uhr bis 19 Uhr

BURGER-TIME

  • Saftiger Hauer Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Kross gebackener Schnitzel Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Appetitlicher Fisch Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Pikanter Tofu-Burger mit Pommes Euro 7.-
  • Damit es bei der Zustellung zu keinen Mißverständissen kommt, bitten euch die Wirtsleit folgende Punkte zu beachten.

  • Bitte um rechtzeitige telefonische Bestellung, (wenn möglich einen Tag davor bzw. am gleichen Tag bis 30 Minuten vor Küchenschluß) damit Lisi und Tom einen Zustellzeitplan erstellen können, um Wartezeiten zu vermeiden.

  • Die Speisen werden von den Wirtsleitn vor eurer Eingangstür hygienisch verpackt  mit  Abstand "S e r v i e r t".

  • Bitte den "B A R"- Geldbetrag "verpackt" (Kuvert, usw.)  übergeben.

Lisi und Tom bedanken sich bei Euch , dass Ihr uns auch in dieser Situation die Treue haltet. Danke!!!!!

 

Lisi und Tom wünschen eine schöne Familienzeit, freuen sich aber schon wieder lustige Wirthausabende im

>Haua-Wia "z" Haus<

mit euch zu verbringen.

Liebe Grüße aus dem verwaisten >Haua-Wia "z" Haus< von Anneliese und Thomas


  • Montag, 30 März

Liebe Hauer-Wurli Freunde

Es ist zwar Montag, aber jeder Tag ist für eure Wirtsleit Freitag, denn Freitag ist Wurliabend im Haua-"Wia z Haus" und Freunde eines können wir euch, während Freddy Quinn mit "So schön war die Zeit" am Plattenteller läuft, schreiben, IHR ALLE GEHT UNS SEHR AB . Euer Mitlachen, Euer Mitsingen, Euer Mittanzen, Eure Anwesenheit, ihr fehlt uns ganz einfach. Die schönen Abende die wir mit Euch verbringen durften bis Anaptui beim Wirthausfenster hereinlachte, wo sind die schönen Zeiten geblieben. Ui hiaz spült da Hauawurli auch noch La Paloma von Freddy, kim Lisi Taunz ma und kuschl di her zu mir. 

Lisi und Tom freuen sich heute schon wieder mit euch unbekümmert bis Anaptui durchs Wirthausfenster locht, das schönen Leben zu feiern und mit euch allen zu lachen, zu singen, zu tanzen ganz einfach euch bei uns zu haben, aber wie sang schon Udo Jürgens "Immmer wieder geht die Sonne auf".

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!

Schauts euch das an

Susan Boyle's First Audition 'I Dreamed a Dream' | Britain's Got Talent

Paul Potts stuns the judges singing Nessun Dorma | Audition | Britain's Got Talent 2007

Opernduo Charlotte & Jonathan - Britains Got Talent 2012 Casting - UK-Version


Tagessprüche

  • Montag: "Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig allein das Durchhalten" Katharina von Siena
  • Dienstag: "Die Zukunft hängt von dem ab, was wir heute tun". Mahatma Gandhi
  • 1. April: " Wünsche dir selber einen 1. April-Wunsch".
  • Donnerstag: "Das ganze Leben ist ein Wiederanfangen". Hugo von Hofmannsthal
  • Freitag: "Alles gute zum Alltag." Durchhalten denn
  • Alles wird gut!!!!
  • Ein schönes Wochenende wünschen euch Lisi und Tom

Samstag, 4. April

Liebe Hauerseitenfreunde.

Gemeinsam haben wir auch die 3. Woche in dieser aussergewöhnlichen Zeit geschafft und auch eure Wirtsleit sind erstaunt, wie sich die Hauergäste uns gegenüber positiv verhalten.

Nicht nur, dass sie ihrem  „Wia z Haus“   in dieser schwierigen Zeit die Treue halten, auch die Disziplin beim übernehmen unserer frisch zubereiteten Hauerspeisen ist einfach einzigartig, denn jeder verhält sich sehr diszipliniert.

Euer Wirt war diese Woche für das österreichische Bundesheer auf Corona-Einsatz, da er zum Schlüsselpersonal zählt. Täglich um 4:30 Uhr Tagwache und dann fährt er  geschnäuzt und gestriegelt auf den Autolosen Straßen Richtung Wien. Auf der A3 -  A2 - Abfahrt Altmanndorf- hinunter den grünen Berg - Richtung Schloß Schönbrunn - über die Kennedybrücke Richtung Einsatzort, denn um  Punkt 0600Uhr gibt’s schon die ersten Einsatzbesprechungen mit den Mit-Kamerden.

Auch hier gibt’s stündlich neue Anweisungen und man muß schon flexibel sein um all den Anforderungen nach zu kommen. Alle die meinen „dei schoim a ruhige Kugl  ban Bundesheer“, die  würde ich gerne einmal mitnehmen, damit er oder sie sieht was die Bediensteten in dieser ungewöhnlichen Zeit für ihr Heimatland Österreich leisten.

Es macht euren Wirtn stolz für sein Vaterland Teil dieses Sicherheitsapparates sein zu dürfen und es ist schön, wenn man von der Bevölkerung gelobt wird.

Mein Wien ist fasst nicht wieder zu erkennen, denn in der ansonsten quirligen Stadt geht’s ungewöhnlich gelassen zu und die Wiener Gemütlichkeit überträgt sich positiv auf das Gemüt der Einwohner dieser einzigartigen Stadt.  Auch hier ist Rücksicht auf den Mitmenschen oberstes Gebot und es verwundert euren Wirtn wie die Menschen miteinander umgehen, denn in der „Vor-Coronazeit“ waren die Menschen schon drauf und dran die Menschlichkeit zum Mitmenschen zu vergessen.

Das einzige was euren Wirtn abgeht ist der Autostadtverkehr, denn flirten mit einer hübschen Autofahrerin bei den Ampelstaus ist momentan nicht möglich, denn die Ampeln sind ganz einfach verwaist.

Thomas , Thooooomas wo bist`n. Ui hiats muis i mi dummln, denn meine Lisi braucht mich in da Wirtshauskuchl beim G`schirrowoschn. Jo dahom is die Wirtin mein "Dienstführender SPIES".

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!


Hoffnungslieder in der Karwoche

  • Schöner Montag: "Der Himmel war noch nie so BLAU"
  • Heller Dienstag: "Guter Mond du gehst so stille... Heintje

  • Mittwoch: "Lieber Gott lass die Sonne wieder scheinen... kleine Conny Froboess
  • Donnerstag: "Davon geht die Welt nicht unter... Zarah Leander
  • Karfreitag: "Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen.. Zarah Leander
  • Karsamstag: "Für mich solls rote Rosen Regnen.. Hildegard Knef
  • Ostersonntag: Wünsche dir dein Lieblingslied...

    Liebe Hauerseitenfreunde.

Gemeinsam haben wir auch die 4. Woche in dieser aussergewöhnlichen Zeit geschafft und eure Wirtsleit möchten sich wieder bei euch allen bedanken, dass IHR EURE Hauerwirtsleit die Treue haltet.

Mein Ostersonntag Wunschlied und wie könnt es anders sein, ist das Lied aller Lieder "Und immer wieder geht die Sonne auf" von Udo Jürgens, denn dieses Lied gibt uns allen die Hoffnung das alles GUT wird.

Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf
Und wieder bringt ein Tag für uns ein Licht
Ja, immer, immer wieder geht die Sonne auf
Denn Dunkelheit für immer gibt es nicht
Die gibt es nicht, die gibt es nicht
 

Ein schönes Osterfest wünschen euch Lisi und Tom

Alles wird gut!


Karsamstag 2020

Nach getaner Essensauslieferung, besprachen eure Wirtsleit bei einigen schönen Gläsern Grüner Veltliner die vergangenen Arbeitsreichen Tage, als auch die noch bevorstehenden Koch- und Liefertage zu den Osterfeiertagen 2020. Irgendwann im laufe des Abends bei schöner Wurlimusik, kamen sie dann auf die schönen Ausgehzeiten, die sich damals in der Kellerbar abspielten zu plaudern. Nach einiger Zeit war es dann wieder so wie damals in der Kellerbar > Tom Gast<, >Lisi Kellnerin<, so wie es 1981 in der Kellerbar eben war. Natürlich durfte auch das gute alte 23ig% (wovon euer Wirt noch 2 Flaschen in Tallon hat) Cola Rum nicht fehlen und bei Discosongs von ABBA, BONEY M aber auch Skandal im Sperrbezirk von Spider Murphy gang, die aber nicht von DJ BLACKY sondern vom Hauerwurli aufgelegt wurden, gings heiter zu im Wurliraum. Die alte Discozeit verflog so schnell beim erzählen der alten G`schichtln, bis Lisi den legendären Satz von Kellerbarchef Sailer Hans „Auf zum Hannes“ ausrief. Jetzt ging es aber nicht zum Hannes sondern einen Stock höher ins gemütlich Schlafzimmer und diesesmal mußte eure Wirt nicht wie den Jugendjahren die Füße aus dem Bett heraushängen lassen um das Ringelspiel zu stoppen, denn auch er hat in den Jahren dazugelernt wie man mit dem Ringelspiel zu fahren hat. So Lisi und hiats wird gschlouffn oder?

Thomas , Thooooomas wo bist`n. Ui so schpot is schou hiats muis i owa schnöl aufstehn, denn mei Lisi braucht mich in da Wirtshauskuchl beim Grundbirnschöuln, wal die erschten Abholgäste kommen bald.

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!

Wie euer Wirt Ostern 1981 verbrachte schreibt er bald.


Die Violetten schreiben Geschichte

Bevor ich aber über Ostern 1981 schreibe, möchte ich noch über das verrückte Fußballjahr 1978 schreiben, denn Österreich`s Fußball war damals international eine Großmacht.

Ich erinnere mich noch gerne an den 13. April 1978 zurück, denn verschlafen aber euphorisch fuhr ich mit dem Autobus auf meine Lehrstelle nach Mattersburg wo ich als Koch/Kellner im Rathausstüberl bei meiner 2. Familie (Walter Anneliese und Peter) arbeiten durfte.

Warum Müde?

Am Vortag waren wir beim legänderen Europacupspiele Austria Wien : Dynamo Moskau mit dabei und wir kamen erst in den frühen Morgenstunden nach Hause.

War das eine Erlebnis von dem ich heute noch Täume, denn mit dem Autobus gings mit 40 Loipersbacher Schlachtenbummlern (egal ob Rapid-, Austria, aber auch vereinzelte Wiener Sportclub oder auch Innsbruckfans waren dabei) fuhren wir gemeinsam mit dem Autobusunternehmen der Fam. Bauer ins Wiener Praterstadion und bei der Hinfahrt wurde noch kräftigst über die unnötige 0:1 Niederlage gegen den Spitzenreiter Klingenbach in der II. Liga Nord vom Wochenende diskutiert.

Dann endlich waren wir dort und es war der absolute Wahnsinn, denn soviele Fußballbegeisterte auf einen Fleck hatte ich noch nie gesehen. Endlich waren wir im großen Oval des damals nicht überdachten Praterstadions und vom 3. Rang aus auf der Stehtribühne verfolgten wir wie auch die anderen 70.000 Fans gebannt dieses Nervenaufreibende Spiel. Vergessen werde ich auch nicht, dass viele Stadionbesucher mit kleinen Transistorrradios im Stadion die LIVE Übertragung sich anhörten, denn vom 3. Rang aus des Wiener Parterstaions ein Spiel zu verfolgen, ja da mußte man schon Augen wie ein "Lux" haben, oder aber einen "Gucker", denn das Spielfeld war ja sooo weit weg. Das eine ums andere mal wurde solch ein Stehplatzradiohörer oder Stehplatzgucker gefragt, wer liegt denn dort auf dem grünen Rasen.

Spielverlauf:

Nach einer torlosen ersten Hälfte kommen die Veilchen wie die Feuerwehr aus der Kabine geschossen und nach etwas mehr als zehn Minuten steht es 2:0. Hans Pirkner verwandelt in der 49. Minute eine Foulelfmeter, Julio Cesar Morales köpfelt nach einem missglückten Schussversuch von Prohaska zum 2:0 ein. Der Finaleinzug scheint zum Greifen nah. Es wäre allerdings nicht die Diva Austria, wenn es an diesem Abend ohne Komplikationen verliefe. In der letzten Spielminute erzwingt Moskau mit dem Anschlusstreffer durch Jakubik die Verlängerung, da das Hinspiel ebenfalls mit 2:1 endete.

Nach torlosen 30 Minuten musste das Elfmeterschießen entscheiden und die Stehplatzradiohörer und Stehplatzgucker schrien immer wieder "hiats schiasst" der und der Spieler den Elfer, denn wie geschrieben der 3. Rang war seeeehr weit vom Spielfeld weg. Wir hatten aber noch Glück, denn das Elferschießen wurde auf das Tor durchgeführt hinter dem wir am 3. Stahplatzrang standen.

So verlief dieses Elferdrama und dort wurden violette Helden geboren: Parits, Pirkner, Prohaska, Morales verwerten ihre 11er sicher. Beim Stand von 4:4 wird Baumgartner zum wiederholten Male in dieser EC-Saison zum Helden. Er hält den Strafstoß von Bubnev und gibt Alberto Martinez somit die Chance sich unsterblich zu machen. Der Mann aus Uruguay wurde erst in der 83. Minute eingewechselt und macht sich mit einem wuchtigen Schuss in die linke untere Ecke zum Goldtorschützen in diesem Krimi.

Ein unbeschreiblicher Jubel brandete auf, Bierflaschen samt Knacker mit Semmeln flogen durch die Luft und man mußte Angst haben mit einer Verletzung dieses Stadion verlassen zu müssen.

Die Bierreiche Heimfahrt war dann einzigartig und euer damaliger Kellner und Kochlehrbub schwor sich, auch beim Endspiel in Paris mit dabei zu sein.

Und über diese Fußballerische Abenteuerfahrt schreibe ich euch bald.

Thomas ,Thooooomas kim die Schnitzl sein schou ferti, denn heute am Ostermontag feiern eure Wirtsleit Ostern.

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!


Ostern 1981

Ja liebe Hauerseitenfreunde, das Osterfest 1981 wird euer Wirt auch nie vergessen, denn er feierte am Ostermontag seinen 20. Geburtstag und die Feiern gingen schon am Karsamstag los.

Am Nachmittag gings zuerst einmal ins Eisenstädter Lindenstadion, wo der Loipersbacher Bauer Wolfang beim SCE einlief. Gegen den Tabellenführer Sturm Graz gings vor 7000 Zuschauern ordentlich zur Sache und nur das Spiel Simmering gegen Kapfenberg war wahrscheinlich in der ersten Halbzeit brutaler als dieses Match. In der Halbzeitpause gabs dann natürlich eine Knacker mit 3 Semmeln, die der legendäre Verkäufer da „Fraunzaungl“ anbot. Mit seinem berühmten hohen Tonlaut  Knaaacka, Semmln, Schwachater, Rohchips war er trotz der vielen Zuschauer überall im Stadion zu hören. Die unsrigen verloren leider mit 0:1 wobei Lajos Kü einige 100erter versemmelte. Das Match wurde zwar 0:1 verloren aber die anschliesende Faustballschalcht, die ging erfolgreich an uns Burgenländer.

Am Abend versammelten wir uns dann bei uns im Hauerwirtshaus, denn 50 Burschen und Mädls suchten eine Mitfahrgelegenheit um in die umliegenden Discos zu kommen und Handys gabs  „Gott sei Dank“ noch nicht. Nachdem alle einen Fahrbaren Unterstand (ein anderes Wort für diese Auto-Greiwan gibt’s nicht) gefunden hatten, wo auch manchmal mehr im Auto mitfuhren als erlaubt war, gings dann zu allererst in die Kellerbar die bereits um 20 Uhr Bummvoll war. Hier gabs dann die legendären 23%igen Cola Rum, die uns von der schönen Kellnerin Anneliese aus Marz gebracht wurde. Euer Wirt hatte einen klaren Cola Rum Bonus, denn er hat sich die schöne Marzer Kellnerin bereits im Dezember 1980 angelacht und sie hat zurück gelacht.

Diese legendäre Cola Rum Nacht endete dann mit dem Abschiedsgetränk dieser Zeit und dass war das einzigartige Menthe Soda, denn man wollte ja mit frischem Atem ins Bett fallen um sich das Zähneputzen zu ersparen. Nach einem laaaangen Abschiedskuss, gings dann ohne Anneliese Richtung Loipersbach, denn am Ostersonntag spielten die Blues gegen den SV. Deutschkreutz. Vorher aber drehte euer damaliger Soldat im Bett noch einige Runden mit dem Ringelspielspiel und er fuhr so lange, bis er das Echo "UUUUUUUUUAAAAHHH", das auch Tarzan nicht lauter in die Klomuschel hätte brüllen können, hören konnte.

Thomas , Thooooomas wo bist`n. Ui hiats muis i owa ins Gschäft oi, wal die vorbestellten frischgemachten Hauer-Burger liegen schon Ausgabebereit in da Wia z Haus-Kuchl.

Bevor ich aber über meine Zeitreise in die schöne Vergangenheit weiterschreibe, bleib ich ein bisserl im hier und jetzt und das hat etwas besonderes an sich, denn meinen schöne Wirtin hat mich, „und dies kommt sehr sehr selten vor“ !!!GELOBT!!!.  Gelobt weil ich und nur ich um 14:33 Uhr die "1000enste Salatgrundbirn" in dieser nicht immer lustigen Zeit geschält habe. Bei zwei Glaserl Sekt wurde darauf angestoßen, aber gleich wieder von meinem 7-benten Himmel heruntergeholt, denn mit ihrem jetzt schon legendären Thooooomas  hiats geht’s owa wiede weida, nahm ich flugs die "1000 und erste" Grundbirn in Angriff.

Angriff ist gleich der Fußballbrückenpaß in die Vergangenheit, denn am 19. April 1981 spielten die Blues, nach einer unruhigen Häuslnacht  eures damaligen Sportlers, in Deutschkreutz. Deutschkreutz hatte damals noch zwei Vereine, wobei eben der SV.D. in der II. Liga Mitte spielte. Bei starkem Wind trafen wir als zweiter in der Tabelle gegen einen sehr starken Gegner aber wir wollten unbedingt gewinnen. Unser Erzrivale der SV. Schattendorf lag in der 22. Runde zwei Punkte als Spitzenreiter vor uns und wir wollten unbedingt Meister werden, denn als Meister mußte nur mehr ein Quali-Aufstiegsspiel gespielt werden und dann wäre unser Traum Aufstieg in die Burgenländische Landesliga mit 15 Woschechten Loipersbachern wahr geworden. Leider gabs bei diesem harten Match nur ein Remis, was aber unserer Freude nichts anhaben konnte.

Ja und dann kam es zur 3. Halbzeit und in dieser Halbzeit war Loipersbach immer schon eine Macht. Die Deutschkreutzer nämlich luden uns in ihr Vereinswirtshaus ein und dort waren wir die Blues die eindeutigen Sieger. Nach langen Trinkgesprächen gings dann Richtung Heimat, nicht sofort, nein in Weppersdorf im Gasthaus FUCHS gabs ein großes Hallo mit den vielen Schiedsrichtern die dort ihre nächsten Meisterschaftspiele schon „besprachen“. Nach einigen Cola Rum hieß es „auf in die Kellerbar“ denn dort wartete die schöne Kellnerin auf ihren Loiwaschbeicka Liebling. Nach einem langen Begrüßungsbusserl hatten es dann die 23%igen wieder eilig und unser damaliger Trainer und Goleador da Tellian Hauns lud uns auf die erste Runde ein, denn er hatte ja heute sein 35 Saisontor erziehlt. DJ Blacky spielte hinter seine Discopult einen Hodan nach dem anderen und auch diese Nacht endete wie faßt alle anderen Kellerbarnächt bei Menthe Soda. Dann schrie schon Chef Hans Sailer seine legendären Worte in die verrauchte Kellerbar „Auf zum Hannes“ und die karawana zog los ausser euer Wirt, der verzichtet diesesmal darauf, denn seine schöne Marzerin haucht ihm schöne Morgenwörter in seinen Gehörgang, denen er nicht wiederstehen konnte.  

Thomas , Thooooomas wo bist`n, a boa Solodgrundbirn muist nau schöln.

Liebe Hauerseitenleser, ich bitte euch den Bericht über Ostermontag 1981 „l e i s e“ zu lesen, denn meine liebe Angetraute schläft noch den Schlaf der gerechten und euer Wirt braucht nicht das legändere Thooooomas befürchten.

Das Ostermontag 1981 auf den 20. April fiel, war eurem damaligen Soldaten HAUER nicht recht er „hätte“ nämlich um 12 Uhr einrücken müssen, denn er „hätte“ ChvT gehabt. ChvT heißt um 11 Uhr Einnahme des Mittagsessens im Speisesaal der Martinskaserene  EISENSTADT, um 1240 Uhr dann zur Dienstübernahme am Exerzierplatz antreten, um danach 24 Stunden den 3. Stock der 1. Kompanie LWSR 12 zu überwachen.  

Euer Soldat HAUER negierte aber dies, denn er wollte lieber seine 20iger feiern und rückte deswegen nicht  ein.  Bereits beim Stammtisch im Haua-"Wia z Haus" gabs ein großes Hallo und um 16 Uhr begab man sich  dann wieder einmal in die Kellerbar, wo schon eine lange Schlange von Jugendlichen auf den Einlass wartete. Ja und wieder gings bis „Auf zum Hannes“ dieses langen Wochenendes euer feiernder Soldat aber, bat um Unterschlupf bei seiner schönen Marzer Freundinn, was ihm auch von dieser gewährt wurde.

Dienstag nach Ostern

In einem Lied heißt es, „um 7 Uhr ist die Welt noch in Ordnung“, aber für euren Soldaten HAUER nicht, denn vor der Haustür in Marz gabs ein großes Palaver zwischen Annelieses Mutter und lauten Männerstimmen. Ja und auf einmal standen zwei Uniformierte Hünen von der Militärpolizei im Zimmer meiner Angebeteten, forderten im strengen Ton Soldaten HAUER auf sich anzuziehen um dann abgeführt zu werden. Nicht einmal ein Abschiedsbusserl durfte er seiner Lisi geben, denn Soldat HAUER  wurde Schnurstracks in das Militärpolizeiauto im wahrsten Sinne verfrachtet.

Na Hauwidere und jetzt hieß es alle Sinne zu schärfen, denn ungefähr wußte Soldat HAUER was auf ihn zukommen wird. Kaum in seiner Stammeinheit abgeliefert gings dann schon zum Kompanierapport um danach gleich zum Regimentsrapport in "Begleitschutz" abtransportiert zu werden. Euer Wirt wurde zu 7 Tagen „Häfn“ verdonnert, und das hieß, normaler Dienst von 0600-1600 UHR und nach Dienstschluß mit Bettgwaund, Trainigsgwaund und Schnürriemenlosen Turnschuhen sich beim OvT im Wachlokal zu melden, wo die harte Holzpritsche hinter den Schwedischen Gardinen auf den verwöhnten Ex-feiernden wartete.   

Aber auch diese 7 Tage vergingen und ich bin heute noch stolz, die Österreichische Bundesheeruniform im Rang eines Unteroffizieres tragen zu dürfen und was euer Wirt beim Bundesheer gelernt hat und noch immer dazulernt, will er nicht missen.

Thoooomas, ich hab euch doch geschrieben leise zu lesen und jetzt habt ihr meinen Spies durch euer lautes Lesen aufgeweckt und ich muß es „büsen“. Thooomas geh hea und sog ma wia spot ols is. 

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!

Mehr über das legändere Osterfest 1981 schreibe ich euch Morgen.


Tagessprüche nach Ostern

  • Dienstag: "Auch der längste Marsch, beginnt mit dem ersten Schritt". Lao-Tse
  • Mittwoch: "Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels"
  • Donnerstag: "Alles wird gut, spätestens am 32. Oktober um 25 Uhr.
  • Freitag: Jetzt mal ehrlich! Zusammen sind die Hauer-Wirtsleit jetzt schon legendär.
  • Samstag: Wir sind es uns wert, das es uns gut geht: Darum erlauben wir uns alles, was uns gut tut. Eure Wirtsleit
  • Sonntag: Hinter einem: " Wie gehts euch"? steckt manchmal auch ein: "Ihr fehlt uns sehr" Eure Hauer Wirtsleit
    Tagessprüche in der 17. Kalenderwoche
  • Dienstag: "Besser zuviel gegessen, als zuwenig getrunken". Maxi Böhm
  • Mittwoch: "Ich würd es wieder tun" Udo Jürgens Das letzte Konzert Zürich 2014
  • Donnerstag: " Finde immer wieder Zeit für Dinge, die dich daran erinnern, wie schön das Leben ist"!!!!!!
  • Wochenende: "Die schönsten Momente sind doch die, in den man sich entscheidet das Leben zu geniesen"!!!!!!

Also nicht jammern was Du nicht hast, sondern freue Dich über das was du hast.

z.B. Schau dir doch den wunderschönen tiefblauen Himmel an.

Ein genussvolles Wochenende wünschen euch Lisi und Tom.

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!


Alles wird gut!

Liebe Hauerseitenleser

Ein Wahnsinn wie schnell die Zeit auch in der Viruszeit vergeht. Schon die 7-iebnte Woche hält sich der "Großteil" der Ö s t e r r e i c h e r an die vorgegebenen Sicherheitsregeln und es naht hoffentlich bald eine Ende der Beschränkungen.

Eure Wirtsleit sind wohlauf und wie wir aus den verschiedensten längeren und kurzen Distanzgesprächen beim ausliefern unserer Speisen zwischen Tür und Angel erfahren durften, seid auch IHR alle Gesund und dies möge auch weiterhin so bleiben.

Aus der verwaisten Wirtshausstube gibt` s nicht viel zu erzählen aber vom Auskochen sehr viel, denn eure Hauerwirtsleit haben mit solch einem großen Ansturm auf die Hauerkuchl nicht gerechnet. Entschuldigen müssen sich eure Wirtsleit bei all jenen Gästen, denen wir auf Grund der großen Nachfrage auf unsere Sonntagsköstlichkeiten leider absagen mußten, da sie sich zu spät angemeldet haben.

Lisi und Tom möchten sich bei allen alten Gastfreunden "Rund um`s Hauerwirtshaus", sowie auch den vielen neun dazugewonnenen Gästen "Rundumadum um den Marzer Kogl" herzlichst bedanken, dass IHR uns auch in dieser verrückten Zeit die Treue haltet.  

Bis bald,bleibts G´sund und eure Wirtsleit schicken euch allen ein Liebes Zwicka-Busserl.

Alles wird gut!


 

Tagessprüche in der 17. Kalenderwoche

  • Montag: "Menschen die sich ihrer Verantwortung in dieser Zeit entziehen sind lächerlich".
  • Dienstag: "Krise zeigt die wahren Leistungsträger." LH Doskozil (Wie recht er hat!!!)
  • Mittwoch: "Eine Schwester ist das Stück Kinheit das immer bleibt. Alles Gute zum Geburtstag, Dein Bruder Thomas
  • Donnerstag:""Das reichste Mahl ist freudenleer, wenn nicht des Wirtes Zuspruch und Geschäftigkeit den Gästen zeigt, dass sie willkommen sind". William Shakespeare