Ein Herzliches “Grüß Gott” im Hauerwirtshaus!

 

60 Jahre Hauerwirtin - Foto zeigt das Hauerwirtshaus

Jahresspruch 2020

"Essen undTrinken im Wirtshaus sind die DREI schönsten Dinge des Lebens"


Wos zan Essen gibt steht unter

"Wos is los"- Monat Oktober


 

Öffnungszeiten Monat Oktober 2020

Dienstag von 8 Uhr bis 14 Uhr

Mittwoch von 8 Uhr bis 14 Uhr

Donnerstag von 8 Uhr bis 14 Uhr

Freitag von 8 Uhr bis Samstag 1 Uhr, denn um 1 Uhr ist die Welt noch in Ordnung

Sonntag von 11 Uhr bis 14 Uhr behalten wir unser "SPEISEN TO GO" Angebotsmenü bei.


 

Österreichischer Nationalfeiertag

 

Der 26. Oktober war im Jahr 1969 ein Sonntag, aber bereits die ganze Woche erklärte uns Frau Lehrer- ("in", für die heutigen Genderidioten und -innen) Pöttschacher bereits in der 2. Volksschule, warum in unserem schönen Österreich dieser Tag gefeiert werden sollte.

Besonders freuten wir uns auf die Bastelstunde, denn da malten wir mit unseren Ölkreiden unsere “ROT-WEISS-ROTEN-NATIONALFARBEN” (wir konnten schon mit 9 Jahren “National” richtig schreiben) auf ein Blatt Papier. Jeder von uns bekam von unserer “Frau Lehrer” ein Holzstaberl dazu und unsere Österreicherfahne war fertig. Natürlich hatte jeder das schönste Fähnchen gebastelt und stolz trugen wir es nach Hause, um es zwischen den Fenstern zu platzieren damit es nur ja jeder (in) sehen konnte.

Endlich war Sonntag und auf dem Weg zum “GOTTESDIENST” (darf man das überhaupt noch soooo schreiben) flatterte “VOR JEDEM” Loipersbacher Haus eine ROT-WEISS-ROTE Fahne im Wind. Eine wunderschöne Erinnerung an meine Kinderzeit.

Und HEUTE? Keine ROT-WEISS-ROTEN Fahnen flattern mehr vor den Loipersbacher Häusern und es macht einfach traurig, wie wir mit unserer österreichischen Geschichte umgehen.

Aber es soll ja auch in den Kindergärten Weihnachten nicht mehr gefeiert werden, Kindergartentanten dürfen als Tanten von den Kindern nicht mehr angesprochen werden, das “KRUZEFIX” in den Schulen ist schon oder wird noch abgehängt.

Der Mohr darf nicht mehr der Mohr sein, auch darf man nicht mehr usw., usw…..

In was für einer vertrottelten “Linkslinken und -innen” Gesellschaft leben wir?

Unsere Ur- und Großeltern, die dieses Östereich aufgebaut und zu dem gemacht haben was es heute ist,

würden uns alle mit a nossn Rot-Weiß-Roten Fahne (die viele der Österreicher und -innen nur mehr als Fetzn ansehen) aus diesem Österreich davaujauga.


 

Mein Österreich

12. November 1918 Ausrufung der Ersten Republik.
27. April 1945 gemeinsame Proklamation über die Selbständigkeit Österreichs durch die Vorstände der (wieder) entstandenen Parteien SPÖ, ÖVP und KPÖ in Berufung auf die Moskauer Deklaration und Bildung einer provisorischen Staatsregierung.
15. Mai 1955 Unterzeichnung des Staatsvertrags. "Österreich ist frei"
26. Oktober 1955 Beschluss des Bundesverfassungsgesetzes über die österreichische Neutralität

Die Entstehung der Bundeshymne geht auf die unmittelbare Nachkriegszeit zurück. Damals sollte der staatliche Neuanfang auch durch eine neue Bundeshymne dokumentiert werden. Die Melodie schrieb man damals Wolfgang Amadeus Mozart zu. Neueren Forschungen zufolge dürfte sie jedoch von Johann Baptist Holzer stammen. Der ursprüngliche Text wurde von der Schriftstellerin Paula Preradović verfasst und ging aus einem Preisausschreiben der Bundesregierung als Sieger hervor. Mit Ministerratsbeschluss vom 25. Februar 1947 wurde die Bundeshymne offiziell eingeführt.

Mit 1. Jänner 2012 ist die Bundeshymne der Republik Österreich als Bundesgesetz verankert. Originalwortlaut und Melodie siehe Bundesgesetzblatt BGBl. I Nr. 127/2011.

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich.

Heimat bist du großer Söhne,

Volk, begnadet für das Schöne,
Vielgerühmtes Österreich,
Vielgerühmtes Österreich.

Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten,
Einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
Hoher Sendung Last getragen,
Vielgeprüftes Österreich,
Vielgeprüftes Österreich.

Mutig in die neuen Zeiten
Frei und gläubig sieh uns schreiten
Arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig lass in Jubelchören,
Vaterland, dir Treue schwören,
Vielgeliebtes Österreich,
Vielgeliebtes Österreich.


 

Das NICHT stattgefundene

WEINLESEFEST

im Rosengarten

wäre unter dem Motte

"augleigt wia za da Weinlese friacha amol"

Nach einigen Jahren Abstinenz, hätten eure "Hauer-Wia z Haus-Leit" heuer wieder ein Weinlesefest im Rosengarten steigen lassen wollen, aber leider ging auch das in die Corona-Weinlesebutte.

Nichtsdestotrotz, (denn immer nur "Positiv-Negative" Staatsmeldungen gehen euren Wirtn auch schon gewaltig auf die Nerven) und gerade deshalb schreibt eben euer Wirt trotzdem in den kommenden Tagen einen freudigen Weinlesefestbericht wie es hätte sein können, wenn nicht das neue Gift Corona eingesetzt worden wäre,denn euer Wirt glaubt auch weiterhin, das diese Viren geschickt "Rund um die Welt" ausgesetzt wurden.

Wäre es nicht besser gewesen, eine neue Weinrebe "Rund um die Welt" auszusetzen.

Im schön hergerichteten Rosengarten, tummelten sich schon ab 18 Uhr viele und aberviele Weinlesefestfreunde  aus Loipersbach und "Rund um den Marzer Kogel" im "schönsten Weinlesegwaund wia friach amol", denn die  lange Hauerwirtshausabstinenz drückte schon aufs Gemüt mancher Leute.

Jeder der Weinlesfestbesucher der mit seinem Weinlesefestgwaund hereinkam, wurde bereits beim Eingang von Lisi und Tom mit einem Glaserl Sturm herzlich Willkommen geheißen. Einige kamen sogar mit den schweren Holzbutten oder Weinleskübeln oder aber auch mit Kopfpunsch wia friacha amol bei der Weinlese. Im Rosengarten spielten schon die Weinlesefest-Musikanten aus Moschendorf "Grüß Gott ihr Freunde all" und es herrschte von Anbeginn gleich eine richtig schöne Stimmung unter den Ausgeh-Dursthungrigen Feiernden.

Bis um 22 Uhr drückten die Weinlesefest-Musikanten ordentlich auf die Tuba und der Uhudlersturm bzw. die Hauerschmankerl wie "Loipersbacher Hammerfleischteller, "Hagensdorfer Nußstrudl" oder aber auch "deis guidi Weinlese-Hosnbrot mit Teebutter und einer dicken Scheibe Touristenwurscht" van Tschirtzfleischhocka, fanden guten Anklang bei den vielen und abervielen Weinlesegehilfen. Einige hatten sogar in wunderschönen "Korbzeigerln" ihre eigene Jausn mit, die mit einem weißen Hangerl sorgfältig zugedeckt war. Was da erst für Köstlichkeiten ausgepackt wurden, das erinnerte euren Wirtn an seine Kinderzeit als die ganze Familie zur Weinlese mit`n Olmdudlerauto vom Großvota(mia Kinda hom "Datsch" za aim gsogt) vofuhr. 

Ab 22 Uhr übernahm dann Plattendreher Tom das Musikgeschehen in die Hand und er rebelte einen alten Hodan nach dem anderen aus seinen CD´s, dass es eine Freude war. So ausgelassene und freudige Menschen hatten eure Hauerwirtsleit schon lange nicht mehr gesehen und es wurde getanzt bis der Asphaltboden zu glühen begann. Einige blieben sogar picken oder hatten vielleicht schon einen picken, denn der pricklende Uhudlerfrizzante stieg den vielen und abervielen tanzenden in die Beine oder aber auch zu Kopf.

Auch der Regen konnte den vielen und abervielen Weinlesefestfreunden nichts anhaben, denn es wurde kuzerhand im Hauersaal weitergefeiert und was sich da noch abfeierte, schreibe ich euch Morgen oder Übermorgen.

Kurz noch eine kleine Liebes-Anekdote, die sich an der Frizzante-Bar bei dem Lied "Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling" begab.

Zwei fortgeschrittene Singles (keine 45er Schallplatten) unterhielten sich über Gott und die Welt bis die hübsche Single-Dame im 45er Plattentempo den elaganten Single-Herrn im 33er Plattentempo um seinen Namen bat. "Ich heiße Gottlieb" erwiderte er anhimmelnd, um im Gegenzug den Namen der Dame zu erfragen. "Ich heiße Frau Rosine" schmachtete die elegante Single-Dame entgegen. Nach einer kurzen Nachdenkpause nahm Herr Gottlieb all seinen Mut zusammen und sagte: "Liebe süße Frau R o s i n e, schade das ich sie erst heute kennenlernen durfte, denn ich hätte sie gerne schon als knackige W e i n t r a u b e  in meine Arme genommen".

Ist das nicht herrlich, das sich auch heute noch Menschen (wie schon seit über 60ig jahren) bei euren Hauerwirtseitsleitn Kennen und Lieben gelernt haben.

Ja und dann gings im Weinlesefestsaal weiter und die erste Platte die euer DJ Tom auf den Plattenteller legte war, der LIVE-Song "Proud  Mary" von Tina Turner und jetzt nahm das Weinlesefet so richtig Sturm-Fahrt auf und es gab unter den vielen und abervielen Weinlesefestbesuchern kein halten mehr. Ausgelassen rollten sie auf dem Weinfluß dahin bis sich der Parkettboden zu lösen begann. Auch die biedersten Lesehelfer und -innen (und es gibt immer noch viel zu viele auf der Welt) unter den Weinlesfesttanzenden, liesen ab jetzt so richtig die Kohlensäure wie der Uhudlerfrizzante heraus. Draußen regnete es in Strömen und im Festsaal rann der Schweiß in Strömen und während dieser ausgelassen Stimmung beschwerte sich ein einmal im Jahr ausgehender "Gast", der sicher kein "Hauer wia z Haus Freund" mehr werden wird, warum im Saal geraucht wird. Wer euren Wirtn kennt, der weiß dies ist ein wunder glühender Punkt für ihn. In seiner charmanten Art bat er diesen Uhudlerkoffer, er soll sich schleunigst von der Weinlese schleichen, denn sonst wird er gerebelt wie die "Waiba" um anschliesend in der Weinpresse ausgepresst zu werden.

Nachdem dieser schlechte Weingeselle aus dem Saal wie ein Uhudlerfrizzantestoppel flog, gings mit der Weinlese bis in den frühen Morgenstunden weiter und erst um "7 Uhr, wo die Welt noch in Ordnung" ist, war dann Weinleseschluß. Jeder Heimgehende oder Heimwankende ( gut das manche mit Gummistiefeln zur Weinlese kamen) wurde noch mit einem 1/8chterl Sturm von Lisi und Tom verabschiedet und in 9 Monaten schaun ma amol, ob der Jung-Wein ein "Junge-Wein" oder eine "Mädchen-Traube" wird.

Schön hätte es sein können, aber........ 

Und wenn`s dir momentan nicht sooo gut geht, schau dir das Musikvideo

"Mix-Dream Baby Dream"

von Bruce Springsteen an, wirst sehn gleich geht`s dir besser


Kindheitserinnerungen

 

Herbstzeit ist Wein-Lesezeit
Ich weiß nicht, aber früher wurde immmer später gelesen oder kommt mir das nur so vor, aber egal es war immer schön als Kind zur Weinlese mitfahren zu dürfen. Ganze Woche schon wurde deis „Weiadgschirr" fan Groußvotta hergricht, denn am Wochenende zum Lesetag musssste deis "Weiadgschirr sauber sein. Endlich wars soweit und die ganze Familie rückte mit dem Traktor samt Anhänger oder mid´n „Olmdudlaauto“ van "Datsch und da Haumama" ausi „zan Koglberi“, denn dort war der Weingarten „va da Behmmama“. Schon die Fahrt hinaus war eine Riesengaudi, denn wir Kinder durften am Anhänger in den „Boudichn schtei“und der Fahrtwind wirbelte uns Buben die Haare durinaunda. Nur in "Diran nid", denn die hatten alle Kopftücher auf und deshalb versteht euer Wirt das ganz Geschreie um das Kopftuchverbot nicht, denn auch alle anderen erwachsenen Mädchen und Frauen trugen damals Kopftücher und dies nicht nur zur Weinlesezeit. Das Burgenländische Dorfleben war geprägt von Kopftuchtragenden Mädchen und Frauen oder wissen das all die heutigen "Designerpolitikfunzinnen" nicht.

Wie sagte schon Bruno Kreisky: "Lernen´s a bisserl Geschichte"! Dieser Kreisky würde manch "Einen" und manch "Einerin" 2020 mit einem nassen Kopftuch davonjagen  

Kaum angekommen gings schon los, die Kübel wurden ausgeteilt und mit da „Weiat-Scha“ wurden die Trauben herunter geschnitten. Behmmama kümmerte sich um die besonders schönen Weintrauben, denn sie wurden ausgeschnitten um sie nach der Weinlese den Helfern zu schenken. Steil gings entlang den Rebstöcken bergauf und auch wurde „jeids Keandl“ dass auf den Erdboden fiel „aufglaubt“ um nur ja nichts zu „vabruaschln“, denn auf dass schaute mein Urgroßvater.

Damals bewunderte ich die Buttnträger und war fasziniert wie sie die vollen und schweren „Holzbuttn“ den steilen Hang „oitrogn“ und dann in die „Boudich eiglat hom“. Wir Kinder durften dann „mitn Staumpfer“ die Weintrauben „staumpfn“, denn ansonsten hätten nicht soviele Weintrauben im „Boudich“ Platz gehabt. Wenn wir nichts zu staumpfn hatten, liefen wir die steile Wiese vom "Gottliebvaida" neben der "Beilhittn" hinauf, um dann ein "B"urzelbaum"- bzw. "B"ruckschoaslawettrennen" zu "B" urzeln. Oben angekommen gings dann auch schon los. Einer (bzw. für die heutige Generation auch "Einerin") schrie " Achtung-Fertig- Feuer los" und ein "B"urzelbaum nach dem anderen "B"urzelten wir den Abhang hinunter. Wer als erster bei da "Beilhitten" an"b"urzelte hatte gewonnen. Wer aber zu schnell aufstand der hatte mit seinem Gleichgewichtssinn Mühe, denn nach den vielen "B"urzelbaumüberschlägen war jeder ganz "Damisch".  Die heutige Elterngeneration scheißt sich schon an, wenn die Kinder einen "B"urzelbaum machen,(wenn sie überhaupt einen zusammen bringen) denn da könnten sie sich vielleicht am Schädl weh tun. 

Endlich dann gabs eine Pause und alle Weinlesehelfer sammelten sich um den großen Nussbaum, wo die feinsten Köstlickeiten van „Kerbl“ ausgepackt wurden. Alles war fein säuberlich mit weißen Tüchern abgedeckt und endlich gabs dass für uns Kinder besonders schmackhafte „Hosnbrot“. Dieses Hosnbrot war besonders gut, denn dass hatte ja der Hase versteckt, sagte uns jedenfalls unsere Behmama und für uns „Gschroppn“ war es natürlich etwas besonderes dieses Brot zu essen. Dazu gabs a Touristenwurscht van „Tschirtz Fleischhocke“ und eben a „guids Hosnbutterbrot“. Nach kurzer Rast gings dann weiter, denn die Weintrauben mußten ja noch nach Hause gebracht werden. Zu Hause wurden dann die Weintrauben durch ein großes Gitter „grebelt“, und dann in die “Brais einglaht” und “ausquetscht”.

Ja und dann kams zum kulinarischen Höhepunkt, denn alle Helfer setzten sich gemeinsam am großen Wirtshaustisch zusammen um dann die Loipersbacher Schmankerln zu genießen. Hier gings dann lustig zu und es wurden das eine ums andere „Gschichterl fa nau friacha dazöult“. Für uns Knirpse waren diese Geschichten natürlich „fa gaunz friacha, so wia mei Gschicht holt fa dein fricha dazöult“ der absolute Ohrenschmaus.

Schade dass diese schönen Weinlesezeiten so schnell vergangen sind und schade dass deis „guidi Hosnbutterbrot“ nimma gibt „owa dein Gruch und dein Gschmock van Hosnbrot, dein how i heit nau in mia“.

Euer Wirt ist froh ein Kind dieser "B"urzelbaum-Generation zu sein, denn was wir als Kinder alles er"b"urzeln durften, davon kann die heutige Handy- und NICHT- "B"urzelbaumgeneration nur noch "B"urzel schlagen.


Jugenderinnerungen zur STURM-ZEIT

Waren das noch Zeiten, als aus fasst jeden Loipersbacher Hauskeller der typische "Natur-Sturmgeruch" durch die Ortschaft sich schlich, denn dieser Natur-Sturm löste auch viele schleichende Verstopfungen auf Natürliche Art mit Durchschlagenden Erfolg ins Plumshäusl.

In der alten Hauerwirtsstube führten damals noch hinter der Wirthausbudel die steilen Holz-Kellerstiegen direkt in den Weinkeller, und ein benebelter Sturmgruch verbreitete sich im ganzen Hauerwirtshaus. Mit dem berühmt berüchtigten "Schnoblhäferl" gings dann über die steilen Kellerstiegen hinunter in den Weinkeller, von wo Vati das Göttergetränk heraufholte. Unwahrscheinlich und heute kaum zu glauben was sich damals an einen Freitag, besser geschrieben M ä n n e r t a g  im Hauerwirtshaus abstürmte, denn die Sturm-Vierterl gingen weg als gäbe es kein Morgen und wenn dann auch noch "insa Nochba da Robertaungl" seine Zieharmonika holte und am Stammtisch rührselige Weinlieder spielte, blieb beim einen oder anderen kein Auge trocken.

Mein Gott waren das noch schöne Wirtshauszeiten und dies alles ohne die heutigen "depatn Handys" die damals auch gar nicht notwendig gewesen wären, denn die Loipersbacher Männer gingen damals noch in die 4 Loipersbacher Dorfwirtshäuser, denn dort erfuhren sie sowieso alle was sich Rundumadum abspielte. Es wurde am Wirtshaustisch noch miteinander dischkriert, getrunken, gesungen, gelacht, geweint und ab und zu a Graft. Es ist wirklich zum Weinen, wos aus diesen FREI-TAGEN gwortn is und auch das GESELLIGE Wirtshausleben am  M ä n n e r - F r e i t a g-Abend  gibts nicht mehr in der STÜRMISCHEN Zeit.

Obwohl im Wort F R E I-Tag doch alles drinnen steht, denn damals nahmen sich die Loipersbacher Männer noch wirklich F R E I von ihren Göttergatinnen und genossen diesen F R E I E N-Tag in eben einem der 4 Loipersbacher Wirtshäuser. 

Oder aber wie oft kam es vor, das die für uns damals "oldn" Weinbauern in der vollen Hauerwirtstube "IHREN NATUR-STURM" als ein noch nie besseres Abführ-Naturprodukt anpreisten und wie oft kam es vor, das "Standapeda" das ganze "Behm-Hauer-Wirtshaus" samt Robertonkel zu dem einen oder anderen Natur-Sturmpapst zu einer Sturmverkostung eingeladen wurde. Leider gibts alles nicht mehr, wal wer produziert noch heute einen eigenen Loipersbacher Natur-Sturm. Die Zeit ist über alles wohlschmeckende hinweg-ge"STÜRMT" und es gibt leider nur mehr gekünstelten Sturm, der noch zu Weihnachten getrunken werden kann.

Ach ja, die ersten Weihnachtsbäume stehen ja auch schon in den großen Verkaufshäusern.

Mehr schreibe ich euch Morgen oder Übermorgen, denn jetzt hole ich mir ein Seiterl Bier und KEINEN "Nicht-Natur-Sturm", denn dieser Sturm ist nur mehr ein Lüfterl und hat nichts mehr mit dem Sturm meiner Jugendzeit zu tun.  


Weinlesefest

Waren das schöne Feste „Im und Rund ums Hauerwirtshaus“ und eine dieser Veranstaltungen war u.a. das „Weinlesefest“, welches abwechselnd im „Hauerwirtshaus“ oder ban „Giga“ stattfand.

Bei diesem Fest wurden an Holzgestellen Weintrauben, verschiedene Obstsorten, Salzstangerln usw. aufgehängt und die tanzenden Weinlesepaare konnten sich diese abreißen. Ein auf frischer Tat von den „Weiathiata“ ertapptes Tanzpaar, mußte dann vor´s „Hohe Gericht“ treten und wurde von den Richtern zu einer Strafe verurteilt. Gelang es einen nicht erwischt zu werden, ja dann ersparte man sich den Gerichtssaal und die Gerichtskosten. Also diese Weinlesefeste waren immer schön und wir hatten immer a „richtige Gaudi“ dabei, denn was gab es schöneres als die „Weiathiata“ auszutricksen.

Leider gibt´s wie so viele andere schöne Bräuche nicht mehr in Loipersbach und das ist ein Fall für den Gerichtssaal. Schade um das schöne Weinlesefest.


"Fredy Quinn" alles Gute

Momentan dreht sich alles um Corona und kein Tag vergeht, wo nicht wieder neue Einschränkungen gesetzt werden. Umso schöner ist es, wenn es auch Lichtblicke in der so düsteren Zeit gibt und eines dieser Lichtblicke ist der 89. Geburtstag von Freddy Quinn.

Sehr geehrtes Geburtstagskind, wir die Hauerwirtsleit gratulieren Ihnen zu Ihrem Geburtstag und sagen Danke für die vielen schönen Lieder die Sie uns geschenkt haben.

Sie haben mit ihren Liedern Generationen im Hauerwirtshaus glücklich gemacht und wie oft durften wir bei Ihren Liedern bis in die frühen Morgenstunden tanzen, singen, lachen aber auch die eine oder andere Träne vergiesen. Seit 1957, wo meine Großeltern das "Behm-Wirtshaus" eröffnet haben, begleitet uns und unseren Wirtshausfreunden Ihre Musik im Hauer "Wia z Haus".

Wir wünschen Ihnen alles Gute, wünschen uns aber auch, dass sich die Zeiten wieder ändern und freuen uns schon, wenn wir wieder bis in die frühen Morgenstunden MITEINANDER mit Ihren Liedern wie "So schön, schön war Zeit" und all Ihren anderen Liedern wieder mittanzen, mitsingen, mitlachen aber auch die eine oder andere Freudenträne vergiesen dürfen.


Corona die II.

Damit es nicht wieder zu einem neuerlichen Lockdown kommt, flattern täglich ja faßt stündlich wieder NEUE Covid 19 Verhaltensregeln auf eure "Haua Wia z Haus Leit" zu.

Gemäß einer Weisung vom Bundesministerium für Gesundheit, wird die Maskenpflicht mit 21.9.2020 wieder eingeführt und auch die Ausgabe von Speisen neu geregelt.

Ihr könnt unsere frisch zurbereiteten Köstlichkeiten aber trotzdem in unserem gemütlichen Gastgarten oder Wirtsstube (Maskenpflicht) von Dienstag bis Freitag einnehmen, aber auch als Homeoffice-to Go Speisen entgegennehmen

Unter 02686/7202 könnt ihr nachfolgende Speisen telefonisch bestellen.


Wir sind wieder da!

Ja liebe Hauerseitenfreunde, seit 7. Juli sind Deine Hauerwirtsleit wieder für Dich, Dich und ganz besonders für Dich da.

Lisi und Tom möchten sich aber zuerst bei den vielen Loipersbachern und allen Freunden "Rund um Loipersbach" bedanken, dass IHR eure Hauerwirtsleit auch in der schwierigen Coronazeit nicht im Stich gelassen habt.

Besonders gefreut haben wir uns über die vielen Dankesschreiben, die wir von den vielen Gastfreunden erhalten haben und hoffentlich erleben wir solch eine Ausnahmesituation niiie mehr wieder.

Trotz der vielen Einschränkungen aber, war es für eure Wirtsleit eine Zeit die sie nie missen möchten. Unsere Familie ist während dieser Zeit noch mehr zusammengewachsen und vorallem die schönen laaaaangen feuchtfröhlichen Zweisamkeitsabende eurer Wirtsleit mit ihrem geliebten Hauerwurli, die des öfteren bis in die Morgenstunden dauerten, waren für eure Wirtsleit Stunden die gut getan haben.

Wie es eben so ist im Leben, geht ein Fenster zu und man glaubt das es für immer geschlossen bleiben wird, öffnen sich andere neue Fenster die die Sonnenstrahlen ins Lebenszimmer zulassen.

Natürlich machten wir uns auch Gedanken über die Zukunft unseres Wirtshauses, denn die Ausgehzeiten der jetzigen Wirtshausgeneration hat sich gegnüber der alten Wirtshausgeneration komplett geändert.

Den alten Stammgast, den gibt es leider nicht mehr da die heutige Generation zum Stammwirtn keinen Bezug mehr hat und da es einfach keine Stammgäste im klassischem Sinn mehr gibt, wird es über kurz oder lang auch keine Dorfwirtshäuser mehr geben.

Auch alle Maßnahmen (nach der Coronazeit), die jetzt von der Politik getätigt werden um die Dorfwirtshäuser zu retten, kommen leider um 20ig Jahre zu spät. Jahrelang, wurde eben von dieser Politik versucht, (und sie haben es auch zum Großteil geschafft) alle Kleinbetriebe egal ob eben uns als Dorfwirtsleit aber auch Dorf-Bäcker, Dorf-Greisler, Dorf-Fleischhauer, Dorf-Heurige usw. zu vernichten.

Jetzt auf einmal stellen die Dorfwirtshäuser eine wesentliche Säule unserer Wirtschaft dar und sind auch eine wichtige Drehscheibe unseres sozialen Zusammenlebens. Jetzt, nachdem sie uns in den letzten Jahren mit unsäglichen Gesetzen, Verordnungen, Erlässen und sonstigen (egal ob sie von der Bundes,- Landes oder aber auch von der Dörflichen Kommunalpolitik kamen) niedergeprügelt haben, von denen viele nicht mehr aufgestanden sind.

Nach laaaangen und lautstarken Diskussionsabenden haben sich eure Wirtsleit ein neues Wirtshauskonzept miteinander erstritten, denn noch vor 10 Jahren erziehlten wir 2/3 unseres Tagesumsatzes in den Abend-, bzw. Nachtstunden.D dies hat sich aber eben gewaltig geändert, denn schleichend hat sich ein neues Ausgehverhalten "u n s e r e r" Gäste herauskristallisiert und unser Tagesumsatz wird nun zu 2/3 in den Tagesstunden erziehlt.

Wir die Hauerwirtsleit müssen uns den neuen Gegebenheiten eben anpassen und sind deshalb zu dem Entschluß gekommen, das auch WENIGER für eure Wirtsleit in Zukunft MEHR sein soll, nein MUSS und haben deshalb eben ein neues Wirtshauskonzept erstellt, um sich wie geschrieben den neuen Herausforderungen und Gegebenheiten anzupassen, aber das auch uns den Hauer-Wirtsleitn GUT TUN MUSS.

Trotz aller Widrigkeiten der Vergangenheit, freuen sich Lisi und Tom Dich, Dich und ganz besonders Dich wieder im "Haua-Wia z Haus" begrüßen zu dürfen, denn Angst vor der Zukunft führt zur Kapitulation in der Gegenwart.

Wie schön besang es schön Udo Jürgens mit folgender Textzeile aus einem seiner Lieder

"Ein bisschen Heimat das braucht der Mensch nunmal, ein paar Freunde ein kleines

"S  t  a m m l o k a l"....

oder aber der unvergessliche Peter Alexander mit

"Das kleine Beisl in unserer Straße"....


Mehr unter "Wos is los"


Cafe Anneliese Hauer
Hauptstrasse 87
A – 7020 Loipersbach

Telefon: 0043 (0)2686 7202
Email: cafe(at)hauerwirtin(dot)at

Urlaub?? "Schau ma amol"