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Hauer-Wirtshausspruch des Jahres

Gastfreundschaft ist nicht nur ein volles Glas, ein gut belegter Teller und nette Wirtsleit, nein

Gastfreundschaft besteht aus Wärme, herzlichen Worten, gelegentlich einer Umarmung und dem Wissen

ich bin in diesem Wirtshaus gerne gesehen.

Kindererinnerungen

Ich weiß nicht aber früher wurde im später gelesen oder kommt mir das nur so vor, aber egal es war immer schön als Kind mit zur Weinlese zu fahren zu dürfen. Ganze Woche schon wurde deis „Weiadgschir hergricht“ damit am Wochenende dann der Lesetag kommen konnte. Endlich wars soweit und die ganze Familie rückte mit dem Traktor samt Anhänger oder mid´n „Olmdudlaauto“ meiner Hauergroßeltern aus „zan Koglberi“ denn dort war der Weingarten „va da Behmmama“. Schon die Fahrt hinaus war eine Riesenerlebnis denn wir Kinder durften am Anhänger zwischen den „Boudichn schtei“.

Kaum angekommen gings schon los, die Kübel wurden ausgeteilt und mit da „Weiatscha“ wurden die Trauben herunter geschnitten. Behmmama kümmerte sich um die besonders schönen Weintrauben denn sie wurden ausgeschnitten um sie nach der Weinlese den Helfern zu schenken. Steil gings entlang den Rebstöcken bergauf und auch wurde „jeids Keindl“ dass auf den Erdboden fiel „aufglaubt“ um nur ja nichts zu „vabruaschln“ denn auf dass schaute mein Urgroßvater. Damals bewunderte ich die Buttnträger und war fasziniert wie sie die vollen und schweren „Holzbuttan“ den steilen Hang „oitrogn“ und dann in die „Boutich eiglat hom“. Wir Kinder durften dann „mitn Staumpfer“ die Weintrauben „staumpfn“ denn ansonsten hätte nicht soviele Weintaruben im „Boutich“ Platz gehabt. Endlich dann gabs eine Pause und alle Weinlesehelfer sammelten sich um den großen Nussbaum wo die feinsten Köstlickeiten van „Kerbl“ ausgepackt wurden. Alles war fein säuberlich in weißen Tüchern abgedeckt und endlich gabs dass für uns Kinder besonders schmackhafte „Hosnbrot“. Dieses Hosnbrot war besonders gut denn dass hatte ja der Hase versteckt, sagte uns jedenfalls unsere Behmama und für uns „Gschroppn“ war es natürlich etwas besonderes diese Brot zu essen. Dazu gabs a Touristenwurscht van „Tschirtz Fleischhocke“ und ebnen a „guids Hosnbutterbrot“. Nach kurzer Rast gins dann weiter denn die Weintrauben mußten ja noch nach Hause gebracht werden.

Zu Hause wurden dann die Weintrauben durch ein großes Gitter „grebelt“, ja und dann kams zum kulinarischen Höhepunkt denn alle Helfer setzten sich gemeinsam am großen Wirtshaustisch zusammen um dann die Loipersbacher Schmankerln zu genießen. Hier gings dann lustig zu und es wurden die eine ums andere „Gschichterl fa fria dazöult“ Für uns Knirpse waren diese Geschichten natürlich „fa gaunz fria, so wia mei Gschicht holt fa dein fria dazöult“. Schade dass diese schönen Weinlesezeiten so schnell vergangen sind und schade dass deis „guidi Hosnbutterbrot“ nimma gibt „owa dein Gruch und dein Gschmock van Hosnbrot, dein how i heit nau in mia“.

Weinlesefest

Ja auch Hosnscheisser werden groß und so war es auch beim Wirtn. Einige Jahre später besuchte er schon als Halbstarker dann die diversen Festveranstaltungen „Im und Rund ums Hauerwirtshaus“ und eines dieser Veranstaltungen waren u.a. das „Weinlesefest“ das abwechselnd im „Hauerwirtshaus“ oder ban „Giga“ stattfand. Bei diesem Fest wurden an Holzgestellen verschiedene Obstsorten, Salzstangerln usw. aufgehängt und die tanzenden konnten sich diese abreißen die aber wiederum wurden von den „Weiathiata“ überwacht. Ein auf frischer Tat von den „Weiathiata“ ertapptes Tanzpaar mußte dann vor´s „Hohe Gericht“ treten und wurde von den beiden Richtern zu einer Strafe verurteilt. Gelang es einen nicht erwischt zu werden, ja dann ersparte man sich den Gerichtssaal und die Gerichtskosten. Also diese Weinlesefeste waren immer schön und wir hatten immer a „richtige Gaudi“ dabei denn was gab es schöneres als die „Weiathiata“ auszutricksen. Leider gibt´s wie so viele schöne Bräuche nicht mehr in Loipersbach und das ist ein Fall für den Gerichtssaal. Schade um das schöne Weinlesefest.

Wischen Sie noch

oder geniesen sie schon?

Immer mehr muß euer Wirt mit bedauern feststellen, egal ob im Wirtshaus, auf da Gossn, im Wald, vielleicht a im Bett:

Menschen aller Altersgruppen halten ein kleines Kastl in der Hand und wischen darauf mit hochkonzentrierten Gesichtsausdruck blöd “umdadum”.

Das Smartphone, die teuflische Weiterentwicklung des einfachen Mobil-Telefons, hat die Herrschaft über die Menschen still und leise mit einem Wisch angetreten.

Es ist inzwischen so weit, dass bei Umfragen erwachsene Menschen angeben,nicht länger als einen Tag ohne dieses Ding auszukommen ohne, und das ist schon sehr bedenklich, ohne “Selbstmordgedanken” zu hegen!

Wie verrückt ist denn das? Und wie verrückt macht es uns Menschen?

Inzwischen gibt es schon psychlogische Therapien gegen den Smartphone-Stress, bei denen den Telefon-Abhängigen nahgebracht wird

“dass man das Ding auch ausschalten kann…

Mein Aufruf: Handy regelmäßig und bewusst abschalten , im Hauerwirtshaus ohne “Handygräusche” ein gutes Glaserl trinken oder aber ein Hauerschmankerl ohne “Handygeräusche” sich aus der Hauerküche kredenzen zu lassen und entspannt und ohne “Handygeräusche” das “echte” Leben im Hauerwirtshaus geniesen.

Liebe Freunde euer Wirt hat vor einem Jahr sein Handy abgemeldet und kann euch eines nicht “Wischen”

“es geht auch ohne”

Wos is los im Oktober im

Hauerwirtshaus

L O I P E R S B A C H E R – BIERTAGE

im

Hauerwirtshaus

bis Sontag, den 12.10.2014

Ja liebe „Hauerbierfreunde“ noch bis 12. Oktober wird “O´ZAPFT“ gschrian im Hauerwirtshaus. Neben dem original “Brünner Bier” und dem original “Paulaner Weißbier” oder aber dem “Schwechater-Küblbier” gibt´s natürlich deftige Hausmannskost wia a

Münchner Weißwurscht mit Laugengebäck, Hendlmaier Süßsenf oda a

“Loiwaschpeicka Schnitzerl-Bagasch mit Petasülkrumbirn”, weidas hom ma an durchzogenen Schopf und aus dein moch ma an“Böhmischen Schweinsbraten und deis mit an Saimmlkneidl und an wormen Krautsolod”.

Vielleicht owa isst du liawa an softig´n “Paulanerteller” oder a “Franziskaner Pfandlgricht”, vielleicht host an Gusto af an “Wiesnspieß” oder owa die Lust´s auf ´a gschmackiges “König Ludwig Schnitzerl” und nou vüli aundere Schmankerl mehr im Hauerwirtshaus.

Die Hauerwirtsleit Lisi und Tom freuen sich schon auf schöne Oktoberfesttage mit Dir und besonders mit DIR.

Schau doch vorbei denn wie heißt es in Franz Lehár´s Operette Giuditta “ Freunde das Leben ist Lebenswert”.

“O´zapft hom ma nit”

“Erste” nicht statfindende

“Oktoberfesttaunzarei”

am

Samstag, den 11. Oktober ab 19 Uhr

Es gibt koani Weißwirschtl mit Breizan und natülich gibt´s a koa Oktoberfestbier.

A Musi gibt´s frali a nid, denn waunn koa “Oktoberfesttaunzarei” stattfindet, wozu braucht ma dain a Musi.

Also Leitl, ais brauchts in koan Dirndl oder Leidahousn keimma, wal es gibt koa “Oktoberfesttaunzarei” im Hauerwirtshaus.

Länderspielstimmung im

Hauerwirtshaus

Ja liebe Fans des österreichischen Fußballnationalteams am Donnerstag den 9.10. und Sonntag, den 12. 10 ist wieder Länderspielzeit der Rot-Weiß-Roten angefeuert. Die beiden Spiele der unsrigen werden im “Stadio de Exra” übertragen, da das “Stadio de Saal” für die heurigen Theaterfestspiele gerade umgebaut wird.

Aber trotz allem: “Immer wieder Österreich”

Wos gibt´s neix im

Hauerwirtshaus

Baby mach dich schön

Liebe Hauerseitenfreunde wie ihr wisst findet nächstes Jahr der Song-Contest in Österreich statt. Jetzt schon werden Fotomodelle in Tracht gesucht, die die Geangskünstler auf die Gesangsbühne begleiten dürfen. Nach einem langwierigen Auswahlverfahren hat das Hauerwirtshaus die Ehre erhalten dieses Fotosauswahlverfahren durchführen zu dürfen. Das erste Trachtenfotoshooting findet am Mittwoch den 1. Oktober statt und dauert bis Sonntag den 12. Oktober.

Auch eure Wirtsleit nehmen an diesem Bewerb statt und liesen sich schon vorab in Tracht abbilden.

Trachtenpärchen

Trachtenpärchen

Tom und Lisi

Tom und Lisi

Tagesprüche zur O´zapft Zeit in da drittn Woucha.

1. Oktober Spruch: “Wer in jeder Hand ein Bierchen trinkt, hat dem Wirt zuviel gewinkt.

2. Oktober Spruch: ““Was würdest du zu einem Bier sagen?”
“Nichts – ich würde es trinken!”

Oktober-Wochenendspruch: Hopfen und Malz, ab in den Hals.

Ja liebe Freunde da kommt mir der Bericht vom 30.9.2014 in der Zeitung “Heute” sehr getrunken denn dass lasst Eure Kehlen hinunterlaufen

BIER ist in “Maßen” genossen ein Gesundbrunnen und schützt vor vielen Erkrankungen.

Dies geht aus einer Studie von Univ.Prof.Dr. Manfred Walzl hervor ,denn über 3000 Studien konnten die gesunde Wirkung von Bier belegen.

Der Autor von “ Jungbrunnen Bier”“ schreibt weiter, das Bier “Antioxiantien” enthält das uns vorm Herzinfakt schützt und

“Flavonoid Kaempferol” und “Polyphenol Xanthohumol” =beide Substazen kommen im Hopfen vor= Entzündungshemmend und die Krebsentstehung behindern.

Zudem zeigen Studien dass Bier die “kognetiven” Leistungen fördern.

(Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen u. a. die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, das Problemlösen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation, der Wille, das Glauben und einige mehr. Auch Emotionen haben einen wesentlichen kognitiven Anteil.)

Da muß euer Wirt noch einige Seiterl trinken denn zwei kognitive Fähigkeiten hat er noch nicht am Bierhenkel.

Welche das sind? Ja das schreib ich euch sicher nicht.

Wichtig: Genieße Dein Bier stets Maßvoll und nicht “Mass-voll”.

Also jetzt ist gerade die richtige Zeit um Vorbeugend Bier zu trinken und eure Kognetiven Fähigkeiten bei einem und nur bei einem Seiterl kennen zu lernen, denn im Hauerwirthaus “hoast´s” nou bis 12. Oktober “O´zapft is”

Wos schreibt a dein schou wieda!

Liebe Freunde, viele fragen mich warum ich mir das “antue” und fasst jeden Tag neue Tagesgeschichten auf meine Heimseite schreibe. Für euren Wirtn ist das kein “antun” sondern für euren Wirtn sind dies Erholungsminuten wenn er über schöne Dinge aus dem Hauerwirtshaus schreiben darf. Die nicht so schönen haue ich meistens sowieso in den Mistkübel.

Natürlich schreibe ich des öfteren übers “Ziel” hinaus und dies ist mir das eine ums andere mal schon auf meinen “Dickschädl” gefallen. Wer mich aber kennt der weiß, euer Wirt läßt sich von niemanden verbiegen und er läßt sich von niemand etwas gefallen vorallem wenn es um seine Familie und um seinen Arbeitserfolg geht.

Probiert es selber einmal aus und schreibt eure Gedanken in eurem persönlichen Tagebuch auf, denn auch meine Tagesberichte sind sonst nichts als Tagebücher und ihr werdet sehen, schreiben macht den Kopf frei.

Wos woar los in der 3. Oktoberfestwoche im Hauerwirtshaus

Die letzten beiden Wochen waren für eure Wirtsleit nicht gerade angenehm, denn die Betriebsanlagenüberprüfung liegt euren Wirtsleitn immer noch schwer im Magen. Umso mehr freuen sich Lisi und Tom, wie sehr ihre Hauergastfreunde hinter dem Hauerwirtshaus stehen und wir können euch eines schreiben, gerade ihr seid es die uns wieder aufgebaut haben und wir sinds stolz solche Freundesgäste wie euch haben zu dürfen.

So nun aber zur letzten Oktoberfetswoche die es ordentlich in sich hatte. Nicht nur das die ganze Woche es im Hauerwirtshaus zuging wie im Münchner Hofbräuhaus nein, so brachten unsere Freundesgäste Spaß und lange Ausdauer in die Wirtsstube. Die “Weißwirscht” gingen weg wie die warmen Laugenbrezerl und der Gerstensaft der rann und rann als gäbe es keinen Hopfen mehr.

Am Samstag Nachmittag feierten unsere kleinsten SV.L.-Spieler ihre Torerfolge und die natürlich stolzen Väter feierten ebenfalls mit. Am Abend dann feierten im Nichtraucherstüberl die Hallentennisspieler ihren Saisonausklang der aber schon einen Tag davor wieder mit Spiel-Satz und Sieg begann und im Festsaal feierte Frau Ferstl Ingrid ihren geraden Geburtstag mit ihrer Familie. Die lustige Runde hielt natürlich am längsten aus, denn bei gutem Essen, schönen Weinen und lustiger Wurlimusik wer kann da schon nach Hause gehen. Liebe Ingrid die Hauerwirtsleit wünschen dir mit dem Spruch von Franz Kafka: “Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden” noch viele erkennende schöne Jahre.

Weiters zum Geburtstag gratulieren die Hauerwirtsleit Frau Floiger und ihrer Tochter Helga sowie Herrn Schneeberger.

Und wo bleiben die Bilder, ja leider hat der Photoapparat seinen Geist aufgegeben.

Tagesprüche zur O´zapft Zeit in da vierten Woucha.

6. Oktoberfest-Spruch: “Bist du beim Bier, so bleib dabei. Deine Frau schimpft um zehn genauso wie um zwei”.

7. Oktoberfest-Spruch: “Wasser trinkt der Vierbeiner. Der Mensch, der findet Bier feiner”.

8. Oktoberfest-Spruch: “Gott schuf das Wasser, doch der Mensch das Bier!

Oktoberfestwochende: “Frau: “Du Schatz, wie spät ist es?”
Mann: “Ja so ungefähr 8 Halbe”

Wos woar los in der 4. Oktoberfestwoche im Hauerwirtshaus

Ein Wirtshausabend schöner als der andere

Die letzte Oktoberfestwoche hatte es für die Hauerwirtsleit in sich, denn bereits am Mittwoch spielten sich unstellvorbare Szenen in der Wirtstube ab. In der Wirtstube gingen die Mass weg wie schon geschrieben die warmen Brezerl, im Saal probte die Theatergruppe für ihre heurigen Theatervorstellungen und im Wurliraum spielten die original Promille Wirtshausmusikanten. Nachdem die Hauerwirtsleit dann irgendwann die Oktoberfestfreunde eeeendlich „ba da Tia ausigstampat hom“ gabs noch einen privaten Oktoberfestabend der bis in den Oktobersfestmorgen dauerte.

Donnerstag war dann ein schwerer Morgen, denn die Nachwirkungen des Mittwochs zeigten eben ihre Wirkung am Donnerstag bis, ja bis die schwarze Luft wieder Einzug im Hauerwirtshaus hielt. Mit der schwarzen Luft gesellten sich auch die „Aubochteifln dazui“, denn sie hielten ihre Generalversammlung ab. Nach der gut ablaufenden GV , bei der auch der Heilige Nikolaus vorbeischaute, gab´s dann im „Stadio de Extra“ unsere Rot-Weiß-Roten zu sehen oder auch nicht zum sehen. Obwohl die Aubochteifln durch ihre gespenstischen Krampusläufe im ganzen Land Angst und Schrecken verbreiten, war die erste Halbzeit dieses Spieles ein wahrer Gruselschocker und Edgar Wallace hätte sine Freude gehabt diese erste Halbzeit zu verfilmen. Nach diesem “glorreichen” Sieg mußten sich die Fans noch in der Südkurve stärken, denn einschlafen ohne Beruhigungsgetränke ja das wäre nicht gegangen. So und nun nahm das Verhängnis der gefürchteten Südkurvenrunden seinen Lauf, denn eine Runde und ein Pomotscherl nach dem anderen ließen keinen der Südkurvenfreunde den Weg nach Hause finden und erst mit Mühe gelang es euren Wirtsleitn knapp vor Aufgang unserer geliebten „Anaptui“ den Hausschlüssel um zu drehen. Nur die Hauerwirtsleit, die konnten nach diesem Lachtränenreichen Südkurvenabend noch nicht gleich ins geliebte Bett wandern und so feierten sie eben noch bis zum Aufgang unserer geliebten „Anaptui“.

Nach zwei 16 Stunden Wirthaustagen wars Freitag noch schwerer aus dem Bett zu kommen aber es nützt nichts, denn in der Wirtsstube gabs schon für den einen und anderen a richtigi Brotzeit.Was sich am Abend abspeilte schreibe ich euch Morgen.

Moin-Moin im Hauerwirtshaus

Am Abend besuchten wie jedes die “Kiezveteranen” aus Steinbrunn die Hauerwirtsleit. Wieder einmal mußte für 12 Silbersäcke ein Großraumbus herhalten, denn einige dieser Herrn brauchen eben ein größeres Platzangebot. Nachdem alle ordentlich geschmaust hatten, gings dann zum gemütlichenTeil über und “gmiatli is es im wahrsten oder unwahrsten Sinne des gesprochenen Wortes geworden, denn es wurden Reeperbang`schichtln druckt das es ein Freude war ich glaube hier wären sogar die schönen Herbertstrßenfrauen rot geworden. Leider ging auch dieser schöne Kiezveteranenabend viel zu schnell zu Ende aber, “es ist nicht alle Tage Abend, denn die Kiezveteranen kommen wieder keine Frage”. Liebe Freunde die Hauerwirtsleit sagen Danke für diesen lustigen “Kiezhauerveteranenabend”

Moin-Moin

Samstag war ein Tag, wie ein Abend eben nach Vollmond ist. Nachdem unsere Blues nur ein 1:1 schafften war auch die Stimmung etwas gereizt, aber im Laufe des Abends lockerte sich dies und es kam eine Stimmung auf, wie sie eben nach einer Vollmondnacht ist. Die Wirthsausbudel g`steckt voll, der Wurli in Hochform die Kartendippler in Preferanzform die Musikanten in Notenform und nur euer Wirt, der war in gereizter Form.

Das erste Mal in seiner Wirtsfunktion, dass er frühzeitig seine Gaststube verließ denn an diesem Abend war er eben in gereizter Stimmung und seine Wirtin enfernte ihn deshalb aus der Wirtsstube. Zu seiner Entschuldigung aber, die letzten 14 Tage waren fasst nur bestimmt um die teuren BH-Vorgaben aufzuschlüsseln, Prioritäten zu setzen und um einige Vorschreibungen auch schon um zu setzen und dies eben geht ordentlich auf die Nerven und geht tiiiiiief in Geldbörserl.

Sonntag dann war euer Wirt aber wieder auf der Höhe denn ein etwas ungewöhnlicher Anruf hob ihn wieder auf die Euphoriewelle.

Wer nichts weiß muß glauben was geschrieben wird

„Ein Anrufer aus der Schweiz erkundigte sich eben bei euren Wirtn um eine Adressenangabe in Loipersbach . Da euer Wirt aber eine Spezialausbildung beim österreichischen Bundesheer genossen hat, wußte er sofort dass es sich um einen Spionagefall handelt und er verwickelte diesen angeblichen Schweizer in ein Gespräch und zeichnete dieses Gespräch auf. Mein Name ist Hauer, Thomas Hauer und ich trinke Cola Rum, nicht geschüttelt sondern gerührt. Für die bekanntgabe der Adresse verlangte euer Wirtspion Bares, denn nichts ist umsonst im Leben. Nachdem euren Spionwirtn 1000.000 Euro in “Fufzger” Banknoten versprochen wurde, nannte er die Adresse. Bis heute aber ist auf meinem geheimen Konto kein Barbetrag einbezahlt worden, denn es stellte sich im Nachhinein heraus, dass dieser Schweizer ein falscher “Fufzger” war und er es nur auf mein Geheimkonto abgesehen hatte. Gott sei Dank schaltete sich die EU-Geheimorganisation „VOLAV“ ein und nahm den falschen “Fufzger” mit Schweizer Dialekt fest. Dieser falsche „Fufzger“ bekam im Schnellverfahren eine Haftstrafe von 36 Monaten und wer “DIESE” ( denn es gibt auch noch eine andere Geheimagentengeschichte die aber stimmt) Geschichte glaubt, ist selber SCHULD.

Am späten Nachmittag war dann Länderspiel angespielt und jeder der dieses Spiel gesehen hat mußte begeistert sein. Die Rot-Weiß-Roten spielten das es eine Freude war und war es am Freitag ein Gruselschocker der schwachen Art so war es dieses Mal ein Gruselschocker der Wöltkalasse Art. Burschn euer Wirt bedankt sich für dieses Spiel denn das war Europa- nein Wöltklasse.

Am Dienstag war es aber dann ein wirklicher Schweizer der im Hauerwirtshaus anrief, denn er suchte einen in Loipersbach wohnenden Bekannten. Euer Wirt konnte dem richtigen Schweizer aber nicht weiterhelfen und verwies ihn an das Gemeindeamt. Auf die Frage wie er denn auf die Haueradresse gekommen sei, antwortete er aus dem Internet. Was euren Wirtn aber besonders freute und es klang süß wie Schweizer Schokolade, er war von unserer Heimseite begeistert und gratulierte euren Wirtsleitn.

Liebe Freunde das sind genau die kleinen Dinge die gut tun und einen bewegen immer weiter zu machen. Auch wenn einen Prügel vor die Füße geworfen werden man muß immer aufstehen denn, “Nicht fallen ist schlimm, sondern liegenbleiben“, aber eure Wirtsleit sind keine Liegenbleiber, außer am Montag denn da gibt’s nur eines, so und jetzt kannst Du mitsingen „So richtig nett, so richtig nett, so richtig nett ist´s nuuuuur im Bett.

Aobochteifln

Aobochteifln

Wirt und

Wirt und

liiiiieber Nikolaus

liiiiieber Nikolaus

Tagessprüche zur ersten Törgelen Woche

Montag: “Das Leben ist kurz, um schlechten Wein zu trinken”.Johann Wolfgang von Goethe

Dienstag: “Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben”.Wilhelm Busch

Mittwoch: “Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens”. Euripides

Donnerstag: “Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben”.
Wilhelm Busch

Wochenende: “Ein Loipersbacher ohne Wein,
kann der ein Loipersbacher sein”? Johann Christoph Friedrich von Schiller

Wos woar los in der ersten Törggelenwildwoche im

Hauerwirtshaus

Gewerklich geregelte Arbeitszeiten der Hauerwirtsleit.

Mittwoch von 9 Uhr in der Früh, bis Donnerstag 3 Uhr Morgens.

Donnerstag von 9:30 Uhr in der Früh, bis Freitag 4 Uhr Morgens.

Freitag von 9 Uhr in der Früh, bis Samstag 4 Uhr Morgens.

Samstag von 10 Uhr in der Früh, bis Sonntag 6 Uhr Morgens.

Sonntag ERLEDIGT aber ERLEDIGT gibt´s nicht.

Sonntag von 12 Uhr Mittag, bis Montag 2 Uhr Früh.

Soviel zur 40 Stundenwoche eurer Wirtsleit.

Servus, Thomas! Hallo, liebe Wirtsfamilie!

Nun ist das Jahr immer mehr in den Herbst hinein geglitten, doch meinen letzten Aufenthalt im letzten Juli im Burgenland und meinen Besuch in Loipersbach habe ich noch so in Erinnerung, als wäre es erst gestern gewesen. Da ich in Mattersburg nur für wenige Tage ein freier Zimmer bekommen hatte, war es diesmal nur ein kurzes Gastspiel, das ich gegeben habe, außerdem konnte ich nur am Tag meiner Ankunft in euerem Wirthaus vorbei schauen, um euch zu grüßen und zumindest meinen Durst zu löschen. Vor allem auf Thomas‘ Empfehlung hin stattete ich einen Besuch im Schwimmbad von Loipersbach ab, wo ich einen herrlichen Sommertag verbringen konnte – es war wundervoll, im frischen Wasser Kühlung zu finden, und auch die Atmosphäre war durchaus freundlich und familiär.

Was mich auch überrascht hat: An der Kasse bezahlte ich genau die Hälfte von dem, was man bei uns als Eintrittgeld in Badeanstalten dieser Größenordnung bezahlen muss.

Was mich besonders überrascht hat, war, dass mich Kaiser Thomas I. – trotz Ruhetags im Wirtshaus – mit seinem Besuch beehrt hat; leider musste ich mich kurze Zeit später auf den Weg zum Bahnhof machen, um mir in Mattersburg für der Abendessen ein zivilisiertes Outfit zu verpassen.

Während des letzten Sommers waren mir, wie gesagt, nur wenige Tage im Burgenland bzw. in der Umgebung von Loipersbach beschieden, zudem fielen zwei Tage genau mit den Ruhetagen im Wirtshaus zusammen. Dabei hatte ich gerade versucht, im Monat Juli meinen Aufenthalt zu planen, um nicht ausgerechnet zu euerer Urlaubszeit, wenn das Wirtshaus geschlossen gehabt hätte, dort zu sein. Ich hoffe, dass ich ein andermal mehr Glück haben werde.

A propos ein andermal: Ich denke bereits auf das nächste Jahr voraus, und ich trage mich mit dem Gedanken, entweder in der Faschingszeit oder zur Zeit der Osterfeiertage wieder ins Burgenland zu kommen und selbstverständlich auch bei euch zu erscheinen. Nicht abgeneigt wäre ich, wenn es sich machen ließe im Fasching in Loipersbach aufzukreuzen und – womöglich gleichzeitig mit den Schneeflocken – ins Wirtshaus hinein zu schneien, ich erinnere mich noch sehr gut und gerne an die Stimmung, die ihr an den Faschingsdienstagen aufbaut: tolle, unterhaltsame wie angenehme Musik, anregende Gespräche und Begegnungen mit Leuten vom Ort, die ich als einfach, nett und offen, als Menschen, die auf einen zugehen kennen gelernt habe.

Wie auch immer, ich finde im Jahr 2015 wieder eine Möglichkeit, ins Burgenland (zurück) zu kommen und mich von meiner Unterkunft wieder in Richtung Loipersbach zu bewegen. Zunächst möchte ich mich wieder für euere Freundlichkeit und Gastlichkeit herzlichst bedanken und wünsche euch einen herrlichen, farbenprächtigen Herbst.

Bis bald, Georg, aus Bozen

Verwaltung = Vorwärts dem Ende entgegen

Montagspruch: “Verwaltungshandeln muß rechtmäßig, aber nicht sinnvoll sein”. Von einer Behörde, die aber lieber ungenannt bleiben möchte

Dienstagspruch: “Schon die alten Römer erkannten, daß für Plünderungen
im großen Stil eine tüchtige Verwaltung nötig ist”. Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Mittwochspruch: “Die Verwaltung macht keine Fehler.
Sie ist der Fehler”. Erhard Blanck

Donnerstagspruch: “Alles, was erst mal verwaltet ist, ist so gut wie tot”. Erhard Blanck

26. Oktober ist

Nationalfeiertag

Warum eigentlich wird gefeiert ?

Der österreichische Nationalfeiertag wird seit dem Jahr 1965 jährlich am 26. Oktober begangen, dem Tag, an dem 1955 das Gesetz zur Österreichischen Neutralität beschlossen wurde. Dieser Gedenktag löste den früheren Tag der Fahne als Nationalfeiertag ab.

Wie lange dürfen “WIR ÖSTERREICHER” den für uns so wichtigen Tag eigentlich noch feiern ?????

Wos woar los in der 3. Törggelenwildwoche im

Hauerwirtshaus

Verrückte Gesellschaft

Liebe Hauerseitenfreunde, mometan gibts im Burgenland als Wirtschaftstreibender oder Vereinsfunktionär nichts zu lachen, denn eine Anzeigenjagd nach der anderen wurde rechtzeitig zur Treibjagd eröffnet. Was ist aus diesem stolzen Volk von früher, wo Zusammenhalt, wo das gemeinsame Miteinander, wo einer dem andere geholfen hat, hochgehalten wurde, was ist daraus geworden???.

Geworden ist eine Neidgesellschaft wo jeder dem anderen das berühmte “Hackl” ins Kreuz haut. Vielleicht aber geht es uns zu gut, das die Werte des “Gemeinsamen Miteinanders” nur mehr mit Füßen (Anzeigen) getreten werden

Auch in Loipersbach hat sich diese Unart des “Gemeinsamen Mi einanders” schon eingenistet, denn wie ist es möglich dass sich in den letzten beiden Jahren die behördlichen Anzeigen gegen selbständige Unternehmer ( und eure Hauerwirtsleit wissen wovon sie schreiben denn auch sie sind momentan mittendrinn in solch einem Verfahren, nachdem ihr Wirtshaus wahrscheinlich anonym angezeigt wurde) immer mehr anhäufen.

Nicht genug von diesen “Vernaderern”, nun werden auch noch die Vereine bei der Behörde angezeigt und es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass sich immer weniger Leute finden die sich “diesen Stress” antun.

Auch eure Wirtsleit sind seit einigen Wochen verunsichert und reduzieren deshalb ihre “Wos woar los” Hauertagesberichte nur mehr auf das ???? , denn vielleicht wurden ja auch eure erfolgreichen Wirtsleit von irgendeinen Neider auf Grund der Tagesberichte vernadert.

Euer Wirt wird aber weiterhin seine “Tagessprüche” bzw. “Wos is los im Hauerwirtshaus” auf seiner Heimseite “ANZEIGEN

und wenn er glaubt das eine schöne Geschichte zu schreiben ist, dann wird er eben diese eine schöne und nur diese eine schöne “Gschicht niedaschreim”.

Schade das ich euch keine schöneren Wirthausgeschichten schreiben kann, aber schön langsam gehen die Wirtshauslichter aus.

Bevor am Sonntag die Wirtshauslichter aber ausgingen, gabs noch einen schönen Tages-Aus-KLANG denn

nichts ruft die Erinnerung an die Vergangenheit so lebhaft wach, wie Singen.

Diese schöne Wirtshausgschichte würde euch euer Wirt gerne “Vor-Singen”, denn es erinnerte euren Wirtn an seine Kinderwirtshauszeit zurück aber mit dem Lesen werdet ihr euch sicher leichter tun.

Nach einem stressigen “Sonn-Tag” wurde es eine gemütliche “Sonn-Nacht”, denn eine kleine Wirtshausrunde fand sich am Abend im Hauerwirtshaus ein. Nach einigen schönen Uhudlerrunden wurde eine sättigende 30iger “Oaspeis” genossen und danach gabs dann dass, was euer Wirt als Kind des öfteren “Mit-ERHÖREN” durft, es wurde in der Wirtstube gesungen. Nicht gegröllt oder unverständlich geträllert, nein es wurde so richtig “wia friacha amol gsunga” und auch euer Wirt, der ja ein begeistender Sänger ist sang mit, als gäbe es keine Alltagssorgen. Der ganze Stresssss der sich am Tag bei euren Wirtsleitn aufgestaut hatte war wie “Weg-Gesungen” und es es tat im Herzen gut wie schön doch Zweistimmigkeit klingen kann.

Liebe Stammfreunde, die Hauerwirtsleit möchten sich bei euch herzlichst für den schönen “Gesangsabend” bedanken.

Artikel vom Bayrischen Rundfunk

W i r t s h a u s s t e r b e n

in Bayern

Stand 28.4.2014

Seit 2001 sank die Zahl der bayerischen Wirtshäuser um 24,5 Prozent. Die Folge laut Bayerischem Hotel- und Gaststättenverband: In etwa 500 von 2.200 Gemeinden im Freistaat gibt es keine Gaststätte mehr!

In jedem vierten bayerischen Ort gibt’s kein Wirtshaus mehr! Immer mehr traditionsreiche Gaststätten machen dicht, immer mehr Wirte werfen das Handtuch. Das hat viele Gründe: Die Jugend geht lieber in den “Coffeeshop” als in die “Goldene Gans” – im Vereinsheim beim Sport-, oder Tennisplatz ist die Halbe Bier billiger als im Wirtshaus – und viele Stammtischbrüder von früher haben die Preferanz-Karten gegen die Fernbedienung getauscht.

In vielen Gemeinden hat man sich mittlerweile damit abgefunden, dass die Wirtshaustür seit Jahren verschlossen ist. Dass die Vereine keine Heimat mehr haben und das soziale Leben im Ort verarmt. Dass das Wirtshaus verfällt, der einstige Dorfmittelpunkt nur noch in der Erinnerung existiert. Dass das Herz der Gemeinde aufgehört hat zu schlagen. “Was soll man machen?”, sagen die Leute im Ort.

“Wir wollen unser Wirtshaus zurück!”

Altenau im Pfaffenwinkel, 600 Einwohner, ein Ortsteil von Saulgrub. Seit 10 Jahren steht es leer, das dortige Wirtshaus “Zur Post”. Seit 10 Jahren wissen Imker- und Fischereiverein, Zimmerstutzen-Schützengesellschaft und Veteranen-Verein nicht mehr, wo sie sich versammeln sollen.

Stammtisch gibt’s schon lang keinen mehr, der Fremdenverkehr ist eingeschlafen, die Touren-Radler steigen heute lieber woanders ab. Doch das soll sich ändern: engagierte Bürgerinnen und Bürger machen mobil. “Wir wollen unser Wirtshaus zurück!”, sagen sie.

Das Wirtshaus “Zur Post” in Altenau

Wirtshaus in den 70iger und 80iger Jahren

Der Laden brummt. Wirtin Paula Speer und ihre Bedienungen kommen kaum hinterher: Der Saal des Wirtshauses “Zur Post” mit seinen 120 Plätzen ist mittags in zwei Schichten belegt – die Wirtin, die auch selber kocht, richtet an Spitzentagen bis zu 400 Essen an. Die Portionen sind üppig, die Altenauer glücklich mit ihrem Wirtshaus direkt neben der Kirche und dem Maibaum. Eine Dorfidylle im oberbayerischen Voralpenland.

Altenau im April 2013.

Das Wirtshaus “Zur Post” an der Oberen Dorfstraße verfällt. Die Fassade ist schmutzig, der Putz bröckelt. In der Wirtsstube vergilbte Fotos, der Boden voller Scherben, im Saal verstauben gebrechliche Stühle. Die Zeiten, als hier noch getafelt, gezecht und gesungen wurde, sind lange vorbei. Vor 10 Jahren hat die “Post” endgültig dicht gemacht, nachdem sich ein paar Wirte die Klinke in die Hand gegeben und die einstmals florierende Gaststätte heruntergewirtschaftet hatten. Paula Speer, heute 83, denkt gern an die große Zeit der “Post” in den 70er Jahren. Und wird melancholisch, wenn sie sieht, was aus ihrem Wirtshaus geworden ist.

“Gasthof Berghammer” Abschied ist nah

Gastzimmer: 60 Personen. Nebenzimmer: 28 Personen. Festsaal: 200 Personen. Die räumlichen Kapazitäten des altehrwürdigen “Gasthof Berghammer” sind beachtlich. Ausgeschöpft werden sie schon lange nicht mehr: Der Festsaal ist aus “feuerpolizeilichen Gründen” längst zugesperrt, die goldenen Zeiten des Wirtshauses im oberpfälzischen Kareth sind vorbei. Brigitte Berghammer (75) betreibt das letzte Wirtshaus im Ort bereits in vierter Generation, seit 150 Jahren ist das Haus in Familienbesitz. Wenn sie einmal nicht mehr kann, wird zugesperrt. Für immer.

Brigitte Berghammer ist Wirtin. Das ist nicht ihr Beruf, das ist ihre Berufung. Sie übernahm das Lokal 1971 von ihrer Schwiegermutter. Seit damals hat sich am Erscheinungsbild der Wirtschaft wenig geändert. Einfach, weil es nicht notwendig war – den Einwohnern von Kareth gefiel der urige Gasthof mit seinen Eichenböden, den Holzvertäfelungen, dem zweckmäßigen Mobiliar. Hier schaute man gern am Abend vorbei, trank seine Halbe und erzählte sich von den großen und kleinen Sorgen und Freuden des Alltags. Doch der Alltag von heute ist nicht mehr der Alltag vor 20 oder 30 Jahren …

“Die Zeiten des Feierabendbiers sind vorbei”

Die Wirtin sieht die Entwicklung pragmatisch: “Heute arbeiten viele in der Stadt, in Regensburg. In ihren Berufen müssen alle hundert Prozent geben, da kann es sich keiner mehr leisten, verschlafen oder verkatert im Büro aufzukreuzen. Die Zeiten des Feierabendbiers sind vorbei.” Genauso wie die legendären Faschingsbälle im großen Festsaal. Heute machen nur noch die alten Stammtische und Veranstaltungen das Geschäft aus: Von der Kommunion bis zum Leichenschmaus findet das gesellschaftliche Leben noch im Wirtshaus statt. Ab Oktober, wenn Kirchweih ist, kann man sogar von einem Saisongeschäft sprechen. Dann folgen die Weihnachtsfeiern der Vereine. Doch ab Januar ist schon wieder Flaute.

Schon immer öko

Im “Gasthof Berghammer” ist seit 150 Jahren Standard, was andernorts im Zuge der Ökowelle gerade erst wieder auf dem Vormarsch ist: Sämtliche Gerichte werden aus Zutaten von regionalen Biobauern zubereitet. Fertigknödel oder Packerlsuppen: Fehlanzeige. Hier wird noch mit Liebe und von Hand gekocht. Schweinsbraten, Rehbraten, Sauerbraten, Ente, Kalbshaxen, Schweinshaxen, das Repertoire ist groß. Sogar gewurstet wird selbst. Aber täglich wird in der Wirtschaft in Kareth nicht mehr gekocht – am Wochenende bekommen die letzten verbliebenen Stammkunden das, was sie eine Woche vorher bestellt haben. Laufkundschaft in dem Sinne gibt es nicht mehr, unangemeldete Gäste müssen sich mit Brotzeiten begnügen. Die Preise sind moderat: der Schweinsbraten mit hausgemachten Reiberknödeln kostet 7 Euro 20, ein Helles geht für 2 Euro 30 über die Theke. Ein Preisniveau, an das man sich in größeren Städten Bayerns kaum noch erinnern kann.

Das letzte Wirtshaus im Ort

Die Zukunft des “Gasthof Berghammer” sieht nicht rosig aus: Die Wirtin wird das Lokal betreiben, solange sie körperlich dazu in der Lage ist. Aber jemand, der die Tradition fortsetzen wird, ist nicht in Sicht. Der Sohn ist genau wie ihr Mann in der Landwirtschaft, die Tochter hat schon eine Wirtschaft in Chammünster. Brigitte Berghammer kann sich nichts Traurigeres vorstellen als ein leerstehendes Wirtshaus, aber an einen Fremden zu verpachten – das kommt für sie auch nicht infrage: “So wie das Lokal heute da steht, wird das keiner übernehmen wollen. Wir müssten da so viel herrichten und modernisieren, das würde jeden Rahmen sprengen.” Bis vor Kurzem gab es noch ein anderes Wirtshaus in dem 2000 Einwohner zählenden Dorf: “Der Keller”. Doch das Haus wurde verkauft, die Wirtschaft geschlossen, momentan wird saniert. In Bälde soll dort ein Tagescafé eröffnen. Immerhin ein Ort, an dem sich die Dorfgemeinschaft dann treffen kann – aber die Zeiten des Feierabendbiers, die sind in Kareth ein für allemal vorbei.

Gemeindeleben wieder in Schwung

Günzach im Ostallgäu, ein Ort mit 1.500 Einwohnern. Viele von ihnen haben mit angepackt, als es vor zwei Jahren hieß: Wir richten unser leer stehendes Wirtshaus wieder her!

Der “Hirsch” ist 1846 zum ersten Mal urkundlich erwähnt worden. Er war Bauernhof und Gasthof, später dann Tafernwirtschaft. Der Gastbetrieb lief bis 2009, also weit über 150 Jahre – in den letzten zehn Jahren allerdings mehr schlecht als recht. Von 2009 bis 2012 ist das Anwesen schließlich leer gestanden und immer mehr heruntergekommen.

Das wollten die Günzacher nicht länger mit anschauen und beschlossen, ihren Gasthof aus dem Dornröschenschlaf zu reißen. Die Gemeinde hat die Immobilie gekauft – für einen Schnäppchenpreis: Nur 225.000 € kostete das traditionsreiche Wirtshaus. Der Preis war ein Entgegenkommen der regionalen Brauerei, die im Gegenzug auch nach der Neueröffnung das Bier liefert.

Doch bis es soweit war, mussten erst einmal die Ärmel hochgekrempelt werden: Die Günzacher Bürger haben das Anwesen in Rekordzeit saniert – nach einem Vierteljahr und 6000 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit stand der “Hirsch” wieder da wie in seinen besten Zeiten. Egal ob 12 Jahre jung oder 80 Jahre alt, so ziemlich alle Günzacher hatten mit angepackt und konnten sich nun über ihr neues, altes Wirtshaus freuen.

Tagessprüche zur 3. Törggelenwoche

Montag: “Erst beim Abfassen der Steuererklärung kommt man dahinter, wie viel Geld man sparen würde, wenn man gar keines hätte”. Fernandel

Dienstag: “Erfolg ist so ziemlich das letzte, was einem vergeben wird”.
Truman Capote

Mittwoch: Übers Weinen kann man nicht lachen, doch über so manches Lachen weinen”. Manfred Hinrich

Donnerstag:” Ein Lächeln ist für die Schönheit so wichtig wie das Salz für die Suppe”.

Wochenende: “Gott ehrt den, der arbeitet, aber er liebt den, der lacht”.
Aus China

Schöne Stunden im

Hauerwirtshaus

Die Reformationsrunde

Wie schon im Oktober „angegessen“ schreibe ich nur mehr von noch „schöneren“ Tagesabenden aus eurem Hauerwirtshaus.

Bevor ich aber über diese kleine Geburtstagsrunde schreibe, möchte euer Wirt euch über den momentanen Einheitsbrei der Betriebsüberprüfung „einkochen“. Nachdem der Bescheid von der Behörde uns zugestellt wurde, wurden die kleinen „Krumbirn“ sofort umgesetzt denn auch die kleinen „Grundbirn“ sind einmal im Dreck und einmal im Häfn. Die Kostenintensiveren „Gourmetkrumbirn“ gegen die wurde das Rechtsmittel der Beschwerde eingekocht und dies ohne Fußfesseln.

So und nun aber zum Reformationsabend der ein Geburtstagsabend geworden ist. Wie geschrieben versammelte sich nach dem Reformationsgottesdienst eine „kleine Runde“ am „Runden Tisch“, denn Heidi feierte mit ihren Geschwistern und einigen „Reformationswilligen“ ihren nicht „Runden Geburtstag“. Schon Martin Luther schrieb:“ Iß, was gar ist, trink, was klar ist, red, was wahr ist“ und diese drei Reformsprüche wurden vom Geburtstagskind und ihren Gästen 1:1 „umgegessenundgetrunken“

Liebe Heidi die Hauerwirtsleit wünschen dir alles Gute und noch viele schön Reformationsrunden im Hauerwirtshaus.

P.S.: Leider könnnen wir unser Alter nicht reformieren oder Gott sei Dank könnnen wir es nicht reformieren.

Die Reformanten

Die Reformanten


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