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Jahresspruch 2018

“Das Glück beginnt, wo man die Zeit vergisst”.

Also auf ins Hauerwirtshaus, wo du als Gast kommst und als Freund (oder auch nicht) gehst.

Die alte kleine Stadt (so wie früher) gibt’s nicht mehr.

In der kleinen Stadt, gab es einmal alles was man zum Leben brauchte. Aus den umliegenden Gemeinden kamen die meisten Leute mit dem Autobus oder mit der Eisenbahn und die wenigsten mit dem eigenen Auto zum Flanieren und Einkaufen.

Es gab den Fleischhauer, den Bäcker einen Meinl, einige Greisler bei denen es überhaupt alles gab, das Molkereigeschäft, eine Trafik, die Papierhandlung das Modegeschäft usw.usw. In dieser kleinen Stadt gab´s es auch viele gute

Wirtshäuser

mit ausgezeichneter Hausmannskost und einige Kaffeehäuser. Die besseren Leute, die sogenannten ganz gewöhnlichen, die Alten und die Jungen, alle sah man laufen und kaufen oder wenigstens schauen. (Meistens mußte man lange schauen, bis man sich ein Radiogerät oder gar einen Fernseher leisten konnte und niemand hätte auf Kredit ferngesehen)

Ja, fast vergessen: Natürlich gab es in der kleinen Stadt auch Elektrofachhändler ein Spielzeuggeschäfte, Schuster, Schneider, dann auch noch ein Geschäft wo alles “durinaunda” lag, aber das was man wollte immer gefunden wurde. Dann gab`s auch noch für die gehobene Damenwelt (die damals noch Gattinnen waren) ein Pelzgeschäft und die dies auch noch in eindrucksvoller Fellbekleidung betonen wollten.

Wenn man brav war als Kind, gab es dann noch ein Eis oder wenigstens ein paar Stollwerk. Alles was das Herz begehrte gab´s in der kleinen Stadt.

Ganz wenige dieser Traditionsgeschäfte gibt´s heute noch. Die meisten Geschäftsinhaber hoch angesehene und begüterte Leute damals, sagten sich irgendwann:

Ich bin doch nicht blöd. Ich verkaufe oder vermiete.

Die kleine Stadt ist nicht mehr schön und sooo leer.

Bis auf Banken, Versicherungen, Wettbüros, Ketten- Läden und Fast-Food Buden.

Marga Swoboda


Kirtagswoche 1975

Als Halbstarker, nach einer lieblichen Sommerromanze mit vielen Schmetterlingen im Bauch und mit dem Sommerhit “Paloma Blanca” , geht`s nun in die “Kiridowoucha”.

Ich schreibe Morgen weiter, denn die “Hochzeitsnachtwirtshausfeier” mit “Griechischem Wein” (Österreichischer Sommerhit 1975) endete erst als die ersten Sonnenstrahlen beim Wirtshausfenster “herein blinselten”.

Heute ist Morgen

Bereits am Dienstag kamen die ersten,,Schiafagrounna” mit ihren Fahrgestellen nach Loipersbach. Was bedeutete dies für uns Halbstarke, natürlich mithelfen beim Aufbau des,,Autodroms”, denn es gab danach einige Gratischips vom,,Hirsch”.

Das Beste war aber wieder einmal in Herrn Gruber seine Flieger. Ein Kirtag ohne Grubers Flieger wäre ein verlorener gewesen und mir tun die heutigen Kinder leid, dass sie dieses Flugerlebnis nicht mehr genießen können.

Dann wars endlich Samstag und wir konnten eeeendlich um einige Schillinge Chips für die verschiedensten Fahrmöglichkeiten kaufen. Gefahren, geflogen, geschaukelt wurde faßt immer mit einem schönem “Kiridomadl”, denn das hob den Stellenwert bei der starken Konkurrenz.

Danach gings zum Sportplatz, denn unsere Loipersbacher Fußballer putzten so wie jeden Kiridosaumsdo die Gegner vom Platz, denn verloren wurde am Kiridosaumsdo nie.

Anschliesend ins Hauerwirtshaus, da spielten schon Frankies,, NON PLUS ULTRA” im Bummvollen Saal auf. Für euren Halbstarken Jungwirtn hieß es aber mithelfen im Wirtshaus, denn an der Wirtshausbudel entstand ein Stau den man sich heute nicht mehr vorstellen kann.

Den Fußballern wurde ein Stiefel Bier nach dem anderen von den euphorischen Loipersbacher Fans gespendet und ausserdem war, glaube ich, der ganze Bezirk im Hauerwirtshaus vertreten.

Nicht einmal flogen einige Fäuste quer an den Gesichtern vorbei und es gab einige verbogene Nasen oder geschminkte Augen. Auch mußte Vati das eine ums andere Mal mit dem ,,OCHSENZEUG dazwischenhaun um die Streithansln zu trennen. Mutti und Behmama wiederum versorgten wiederum die blutigen Nasen sowie die geschwollen Augenlider. Schnell ein “HANSAPLAST” auf die blutenden Stellen und die beiden noch raufenden Streithanseln wurden zu trinkenden Kiridofreunden, denn wer brauchte schon die Polizei.

Weiter gings, Cola Rum um Cola Rum ( damals nicht 32% sondern nur 23% stark) rannten über die Wirtshausbudel und irgendwann sind uns die Gläser ausgegangen.

Was tun?

Hinunter in den Keller, denn da lagerten noch die alten Kaffeehäferl und in eben diesen Kaffeehäferln wurde dann dass begehrte 23 % Getränk um 18 Schilling ausgeschenkt. War das ein Hallo, denn ab diesem Zeitpunkt gabs nur mehr einen kleine Schwarzen (einfaches 23er) oder einen großen Schwarzen (doppeltes 23er).

Dieses Treiben ging bis es nicht mehr ging und als die ersten Standler ihre Kiridostandl aufstellten

und das Lied “Immer wieder geht die Sonne auf” von Udo Jürgens aus dem “ALTWURLI” im Kaffeehaus erklang (mit echten 45er Platten) endete ein tubulenter aber schöner Kiridosaumsdo.

Was sich am Kiridosundo und Kiridomoundo im

Hauerwirtshaus

so abspielte schreibe ich euch nicht, denn da würde die heutige Jugend in eine tiefe Sehnsuchts-Depression verfallen, sooooo schön war es.


Wos is los im

Hauerwirtshaus

zan Kirido

Tagessprüche zan Kirido

Kiridosaumsdo: Ausgeschlafene Gastronomen sind wie fliegende Nashörner. “Ungewöhnlich”!

Kiridosundo: Ausgeschlafene Gastronomen sind wie fliegende Nashörner. “Ungewöhnlich”!

Kiridomaudo: Ausgeschlafene Gastronomen sind wie fliegende Nashörner. “Ungewöhnlich”!


Tagessprüche in der 36. Kalenderwoche

Genussdienstagsspruch:“Das Leben in vollen Zügen können nur die genießen, welche sich nicht zu viele Gedanken machen”.

Gott sei Dank müssen sich eure Wirtsleit keine Gedanken mehr machen.

Mittwoch: “ Das Geheimnis des Erfolges ist die Beständigkeit des Ziels.“ Benjamin Disraeli

Donnerstag: “„Beharrlichkeit ist die geheime Stärke des Erfolgreichen.“ Napoleon Hill

Freitag: “Irgendwann wird die Zeit kommen, an der du merkst, dass es sich gelohnt hat zu kämpfen”.

Und es hat sich gelohnt.


Jochen Rindet


Es ist der 5. September 1970, um genau 15.25 Uhr steht die Formel-1-Welt still. Als sie sich langsam weiterdreht, fehlt einer. Jochen Rindt, der deutsche Österreicher, der Draufgänger mit dem Raubvogelgesicht, der Waghalsige, der Mutige, der Begnadete, der Lässige, der Coole, der Charmeur, der Publikumsliebling, der Ehemann, der Vater, der erste Popstar der Formel 1. Und zwei Monate nach seinem Tod auch ihr Weltmeister, der erste, der posthum geehrt wurde.

Neben meinen damaligen Fußballidolen wie George Best ( ManU ) oder Jørn “Johnny”
Bjerregaard ( Rapid ) gabs noch ein weiteres Idol für mich und das war Jochen Rindt. Ich
weiß zwar nicht warum, aber seine lässige Art und vor allem seine langen Haare imponierten mir als 9 Jähriger Bub schon.

Am Samstag, den 5.September 1970 durfte ich zum ersten Mal mit
den GROSSEN in der Schülermannschaft ( U 14 ) bei einem Fußballturnier in Schattendorf mitspielen. Natürlich war ich mächtig stolz denn ich durfte wie geschrieben als einziger meines Jahrganges mit einlaufen. Noch heute kann ich mich auf den Geruch des grünen Baumwolldress mit der Nr. 13 erinnern, das ich überziehen durfte. Wir spielten bei einen Turnier gegen den damaligen österreichischen Spitzenklub Wr. Sportclub. Endlich, ich glaube ca. 10 Minuten vor Spielende durfte ich aufs Feld stürmen und innerlich träumte ich dass ich alle ausdribbeln werde und ein Tor in Manier eines George Best erziehle. Rums und schon lag ich auf dem Bauch denn ein gerade nicht zimperlicher Spieler von Sportclub rammt mich um, bevor ich den Ball annehmen konnte. Aber nicht liegenbleiben und jammern sondern den GROSSEN muss ich zeigen das ich kein Hosenscheißer bin. Einmal wurde ich noch angespielt aber für den großen Traum ein Tor zu erzielen reichte es nicht. Aber egal, ich der kleine „ Scherckl“ (mein
Spitzname) war mit auf dem Spielfeld.

Auf einmal pfiff der Schiedsrichter ohne ersichtlichen Grund ab und unser Trainer Matthias Trinkl rief dem Schiedsrichter zu dass es noch 2 Minuten geht.

Keiner wußte was los sei, bis irgendjemand aufs Spielfeld rief, „da Jochen Rindt, hout an Unfoll in Monza ghobt und is worscheinli tot“. Mucksmäuschenstill war es auf einmal am vorher so lauten Sportplatz und innerhalb von Minuten waren die Zuschauer fort. Mein Vater, der mir die Daumen drückte und (auf das kann ich mich noch gut erinnern) war richtig schockiert. Jochen Rindt soll tot sein, der Jochen Rindt der als
unbesiegbar galt ein Idol für alle sportbegeisternden Österreicher, ihn soll man nie mehr wieder in einem Formel 1 Wagen sehen, unvorstellbar.

Bis heute, sind mir diese Minuten unvergesslich,

Euer Wirt


Kindheitserinnerungen

Herbstzeit ist Lesezeit

Ich weiß nicht,aber früher wurde im später gelesen oder kommt mir das nur so vor, aber egal es war immer schön als Kind zur Weinlese fahren zu dürfen. Ganze Woche schon wurde deis „Weiadgschir hergricht“ damit am Wochenende dann der Lesetag kommen konnte. Endlich wars soweit und die ganze Familie rückte mit dem Traktor samt Anhänger oder mid´n „Olmdudlaauto“ meiner Hauergroßeltern aus „zan Koglberi“, denn dort war der Weingarten „va da Behmmama“. Schon die Fahrt hinaus war eine Riesengaudi,denn wir Kinder durften am Anhänger in den „Boudichn schtei“.

Kaum angekommen gings schon los, die Kübel wurden ausgeteilt und mit da „Weiatscha“ wurden die Trauben herunter geschnitten. Behmmama kümmerte sich um die besonders schönen Weintrauben, denn sie wurden ausgeschnitten um sie nach der Weinlese den Helfern zu schenken. Steil gings entlang den Rebstöcken bergauf und auch wurde „jeids Keandl“ dass auf den Erdboden fiel „aufglaubt“ um nur ja nichts zu „vabruaschln“, denn auf dass schaute mein Urgroßvater.

Damals bewunderte ich die Buttnträger und war fasziniert wie sie die vollen und schweren „Holzbuttan“ den steilen Hang „oitrogn“ und dann in die „Boutich eiglat hom“. Wir Kinder durften dann „mitn Staumpfer“ die Weintrauben „staumpfn“ denn ansonsten hätte nicht soviele Weintaruben im „Boutich“ Platz gehabt. Endlich dann gabs eine Pause und alle Weinlesehelfer sammelten sich um den großen Nussbaum wo die feinsten Köstlickeiten van „Kerbl“ ausgepackt wurden. Alles war fein säuberlich mit weißen Tüchern abgedeckt und endlich gabs dass für uns Kinder besonders schmackhafte „Hosnbrot“. Dieses Hosnbrot war besonders gut denn dass hatte ja der Hase versteckt, sagte uns jedenfalls unsere Behmama und für uns „Gschroppn“ war es natürlich etwas besonderes diese Brot zu essen. Dazu gabs a Touristenwurscht van „Tschirtz Fleischhocke“ und eben a „guids Hosnbutterbrot“. Nach kurzer Rast gins dann weiter denn die Weintrauben mußten ja noch nach Hause gebracht werden.

Zu Hause wurden dann die Weintrauben durch ein großes Gitter „grebelt“, und dann in die “Brais einglaht” und “ausquetscht”. Ja und dann kams zum kulinarischen Höhepunkt, denn alle Helfer setzten sich gemeinsam am großen Wirtshaustisch zusammen um dann die Loipersbacher Schmankerln zu genießen. Hier gings dann lustig zu und es wurden das eine ums andere „Gschichterl fa fria dazöult“ Für uns Knirpse waren diese Geschichten natürlich „fa gaunz fria, so wia mei Gschicht holt fa dein fria dazöult“ der absolute Ohrenschmaus.

Schade dass diese schönen Weinlesezeiten so schnell vergangen sind und schade dass deis „guidi Hosnbutterbrot“ nimma gibt „owa dein Gruch und dein Gschmock van Hosnbrot, dein how i heit nau in mia“.

Schade finde ich auch, dass die heutigen Kinder das alles nicht erfahren dürfen und bin froh, kein Kind dieser Zeit zu sein.


Tagessprüche zur 37. Kalenderwoche

Montag: “Ich lassse mir mein GLITZERN nicht nehmen, nur weil es andere BLENDET”.

Dienstag: “Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommst du NICHT für GELD”. Liedtext Udo Jürgens

Mittwoch:“Wir können nicht beeinflussen was andere über uns denken, aber wir können entscheiden, (und eure Wirtsleit haben sich entschieden) ob es uns interessiert”.

Donnerstag: “Lange Jahre zwangen wir uns dazu, Dinge zu tun, für die wir eigentlich gar nicht geeignet sind, zum Beispiel NETT zu arroganten Menschen zu sein”.

Freitag:“Wer ausharret, wird gekrönt”. Johann Gottfried von Herder

und eines könnt ihr uns glauben, Lisi und Tom haben lange ausgeharrt.


Tagessprüche zur 38. Kalenderwoche

Montag: Lerne, Dinge nicht persönlich zu nehmen. Nichts,was andere Menschen tun, ist wegen DIR. (hat euer Wirt erst lernen müssen)

“ES IST WEGEN IHNEN SELBST”. Miguel Ruiz

Dienstag: “Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann!

Mittwoch:“Die Augen sind der Spiegel der Seele”.

Donnerstag: “Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig kümmerte wie um seine eigenen”. Oscar Wilde

Freitag: “Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende”. Demokrit V

Tagessprüche zur 39. Kalenderwoche

Montag: “Jeder Mensch lacht anders, doch alle weinen gleich”.

Dienstag: “Wenn dich jemand ignoriert, störe ihn nicht dabei”

Mittwoch:“Familie ist nicht wichtig… sie ist A l l e s!

Donnerstag:” Männer brauchen Frauen, damit sie an einen schnupfen nicht sterben.

Wochendspruch: “Aufwachen”. “Zur Couche schleppen” “Strecken und räkeln”. “Weiterschlafen”.